Der erste Spieltag der Gruppenphase der Champions League 2026/27 ging nicht nur mit dem Supermatch Real – Inter in die Geschichte ein, sondern auch mit drei Abendpartien, in denen kein einziger langweiliger Moment zu finden war. Manchester City reiste zu Porto, der BVB empfing Villarreal, und in Frankreich traf Lille auf Betis. Alle drei Begegnungen endeten torreich und mit Spannung, und die Schlüsselfiguren des Tages waren Erling Haaland, Serhou Guirassy und Marc Bartra.

Manchester City zähmt die „Drachen“ dank Haland-Doppelpack

Der englische Club sucht unter dem neuen Trainer noch nach den optimalen Lösungen, doch der Start in die Champions League gelang erfreulich: Auswärts setzten sich die „Citizens“ mit 2:0 gegen Porto durch. Beide Tore erzielte der Hauptstar des Teams, der norwegische Stürmer Erling Haaland, dessen Doppelpack das Endergebnis entschied. Bemerkenswert war, dass beim ersten Tor von Haaland der neue Star des City, Enzo Fernández, den entscheidenden Pass gab – es war sein erstes torgefährliches Aktion in neuer Tracht. Nach dem Match sparete der Mittelfeldspieler nicht mit Komplimenten an seinen Teamkollegen und nannte Haaland ein „echtes Tier“, was die Rolle des Norwegers im Angriff des Teams voll zum Ausdruck bringt.

BVB und Villarreal: fünf Tore und zwei Eigentore

In Dortmund trafen zwei Teams aufeinander, für die die Farbe Gelb die Titelfarbe ist. Die erste Halbzeit blieb torlos, doch kaum hatte die zweite Hälfte begonnen, als Renato Veiga per Eigentor die Hausherren in Führung brachte. In der Mitte der zweiten Halbzeit glich Santiago Mourinho aus, und das Unentschieden schien ein durchaus logisches Ergebnis zu sein. Doch Serhou Guirassy hatte andere Vorstellungen: In der 80. Minute erzielte er das zweite Tor des BVB, und fünf Minuten später verwandelte er einen Elfmeter, was die Aufgabe der Gäste erheblich erschwerte. Der finale Strich – ironischerweise: In der Nachspielzeit (90+3) lenkte Guirassy den Ball selbst ins eigene Tor und besiegelte das Endergebnis von 3:2. Endstand: Eigentor Veiga (53), Guirassy (80, 85 – Elfmeter) – S. Mourinho (66), Eigentor Guirassy (90+3).

Lille in Unterzahl konnte die Führung nicht halten

In Frankreich schockte Lille den Gegner sofort: In der 12. Minute brachte Ayase Ueda die Hausherren in Führung. Die „Dogs“ regierten nicht lange – Marc Bartra stellte in der 33. Minute die Gleichheit her, doch zur Pause ging Lille als Favorit in die Kabine, das in der 36. Minute durch Alexandru traf. Zu Beginn der zweiten Halbzeit traf Betis den Gegner mit zwei schnellen Toren: Bartra vollendete sein Doppelpack (49), und Troy Parrott brachte sein Team in der 53. Minute in Führung. Die Chance, den Lauf zu drehen, nahm Lille die 56. Minute, als Ethan Mbappé für unsportliches Verhalten direkt Rot sah und die Hausherren in Unterzahl ließ. Eine Rettung blieb aus – 2:3 für Betis. Tore: Ueda (12), Alexandru (36) – Bartra (33, 49), Parrott (53).

Kontext des Spieltags

Die Abendpartien waren die Fortsetzung eines Spieltags, der mit den Begegnungen AEK – LASK und Brügge – Aston Villa eröffnet wurde, und das zentrale Ereignis des ersten Spieltags der Hauptphase blieb das Duell Real – Inter. Insgesamt schenkte der Tag den Fans Dutzende von Toren und mehrere Storylines – vom Debüt-Assist von Fernández bis zu zwei Eigentoren in einem einzigen Spiel in Dortmund, was diesen Spieltag zu einem der torreichsten am Saisonstart macht.