Im Bereich der Straße von Hormuz ereignete sich ein Vorfall, der einen Wendepunkt im aktuellen Konflikt darstellt: Ein amerikanischer Kampfhubschrauber AH-64 Apache stürzte ab. Laut Angaben amerikanischer Beamter liegt die Ursache der Katastrophe in einer direkten Kollision mit einem iranischen unbemannten Fluggerät.
Details des Vorfalls: Kollision mit einem „Schahed“
Laut Informationen von zwei Vertretern der US-Regierung wurde der Hubschrauber von einer iranischen Drohne abgeschossen. Eine weitere Quelle, die mit den Details des Vorfalls vertraut ist, präzisierte, dass ein iranischer unbemannter Flugkörper vom Typ „Schahed“ in den Rumpf des Apache-Hubschraubers krachte. Dies bestätigt die Effektivität iranischer UAVs, die in der Lage sind, präzise Angriffe auf komplexe Luftfahrzeuge durchzuführen.
Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni. Dies ist der erste dokumentierte Fall des Verlusts eines Hubschraubers dieser Klasse seit Beginn der aktiven Phase des Konflikts mit dem Iran. Der US-Präsident hat den Vorfall offiziell bestätigt, jedoch bleiben die genauen Ursachen des Absturzes geheim.
Ungewöhnliche Rettungsaktion
Trotz des Verlusts der Technik verlief das Schicksal der Besatzung glimpflich. Die US-Militärs berichteten, dass zwei Besatzungsmitglieder von einem unbemannten Oberflächensystem gerettet wurden. Dieses Gerät brachte die Piloten zu einem sicheren Gewässerabschnitt, von wo aus sie von einem anderen Hubschrauber an Bord geholt wurden.
Besonders interessant ist die bei der Operation eingesetzte Technik. An der Rettung war ein unbemanntes Oberflächensystem des Typs Corsair der US-Marine beteiligt. Bemerkenswert ist, dass diese unbemannten Systeme erst Ende März aktiv vom Flottenpersonal eingesetzt wurden, was diesen Vorfall zu einem der ersten realen Tests der Technologie unter Kampfbedingungen macht.
Escalation und wirtschaftliche Verluste
Dieser Vorfall ist nicht der einzige Verlust von US-Luftfahrzeugen in der Region. Anfang April wurde über dem Territorium des Irans ein Blackhawk-Hubschrauber abgeschossen. Damals erklärte das Pentagon, dass die gesamte Besatzung erfolgreich evakuiert wurde und die Soldaten in Sicherheit seien.
Auch der wirtschaftliche Aspekt des Konflikts sorgt für Besorgnis. Zum Vergleich: Zu Beginn der Operation im Irak betrugen die täglichen Ausgaben der USA etwa 500 Millionen Dollar. Die Verluste Washingtons aufgrund der Angriffe Teherans könnten noch bedeutender sein, insbesondere angesichts der Kosten für hochtechnologische Ausrüstung, die auf amerikanischen Basen stationiert ist.