Im Finanz- und Sektor von Belarus wurde ein historisches Prädikat für die gesamte GUS-Region geschaffen: Im belarussischen Park für Hochtechnologien (HPT) wurden erstmals in der Geschichte des Landes zwei Unternehmen als Residenten mit dem Status „Kryptobank“ registriert. Diese wichtige Entscheidung wurde im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsrates der Regierung getroffen, die am 28. September unter dem Vorsitz von Premierminister Alexander Turchin stattfand.

Hintergrund und rechtlicher Rahmen

Wie der Regierungschef betonte, wurden zur Umsetzung des im Juli in Kraft getretenen Dekrets des Staatschefs über die Tätigkeit von Kryptobanken über ein halbes Jahr lang sorgfältig der rechtliche Rahmen und die Normen der Nationalbank ausgearbeitet. Nach Angaben der Leiterin des Sekretariats des HPT-Aufsichtsrates, Anna Ryabova, erhalten diese Kryptobanken zunächst den Status eines Park-Residenten.

Zweistufiges Legalisierungs- und Kontrollsystem

Die wichtigsten offiziellen Fakten zur Legalisierung des Kryptobankwesens beinhalten eine klare Struktur: den Erwerb des HPT-Residentenstatus und die anschließende strenge Akkreditierung bei der Nationalbank. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Risiken des illegalen Handels vollständig zu beseitigen.

Wirtschaftliche Bedeutung und Perspektiven

Experten stellen fest, dass das Aufkommen von Kryptobanken in Belarus eine starke Brücke für Investitionen und Kapitalzuflüsse darstellen kann, die es internationalen Investoren ermöglicht, Kryptowährungen unter Bedingungen externer Sanktionen mit offiziellen Bankkonten zu verknüpfen.