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title: "Explosion im Hafen von Constanța: Rumänien aktiviert den Roten Plan wegen eines See-Drohnen"
description: "Am frühen Morgen des 5. Juni explodierte eine See-Drohne im Hafen von Constanța in der Nähe eines Öltanks. Rumänien aktiviert den „Roten Plan', und Präsident Ciucă bezeichnete dies als direkte Folge des Krieges in der Ukraine. Es gab keine Verletzten, doch die Behörden führen weiterhin Ermittlungen durch. 🇷🇴🚨"
date: 2026-06-05T08:46:00.000Z
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# Explosion im Hafen von Constanța: Rumänien aktiviert den Roten Plan wegen eines See-Drohnen

![Rumänische Flagge vor dem Hafen von Constanța nach Explosion durch See-Drohne — Roter Sicherheitsplan aktiviert](https://xab.info/media/2026/06/05/vzryv-v-portu-konstantsa-romyniya-aktivirovala-krasnyy-plan/vzryv-v-portu-konstantsa-romyniya-aktivirovala-krasnyy-plan-1.webp)

Am frühen Morgen des 5. Juni ereignete sich in Rumänien ein Vorfall, der alle Sicherheitsbehörden des Landes sofort in Alarmbereitschaft versetzte. In der Nähe einer Öltankstelle im Hafen von Constanța detonierte eine Sprengladung an Bord einer unbemannten Seeplattform. Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe der Anlegestellen Nr. 77 und 78, wo sich kritische Infrastruktureinrichtungen befinden.

### Notfallreaktion der Behörden

Der Alarm ging bereits gegen 05:00 Uhr morgens aus. Das Objekt wurde in der Nähe der Basis der Rumänischen Agentur für Seenotrettung (ARSVOM) gesichtet. Die Reaktion der Sicherheitsdienste war blitzschnell: Polizeieinheiten, Gendarmerie und Rettungskräfte eilten zum Einsatzort. Das Gebiet wurde sofort abgesperrt, und der Zugang für Unbefugte zum Unfallort wurde vollständig unterbunden.

Die Behörden aktivierten den „Rotten Plan der Intervention' – ein spezielles Protokoll zur Bewältigung von Notfällen mit erhöhter Gefährdung. Der Premierminister Rumäniens und der Staatspräsident Nicolae Ciucă wurden umgehend informiert, wobei letzterer sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Montenegro zum EU-Westbalkan-Gipfel befand.

### Merkmale der Drohne

Laut vorläufigen Berichten gab es keine Verletzten, doch die Umstände des Vorfalls sorgen für große Besorgnis. Das rumänische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die entdeckte Drohne jenen ähnelt, die während des Krieges in der Ukraine eingesetzt werden. Insbesondere identifizierte der Kommandant Sandu Matei sie als eine Drohne des Typs Magura V5.

Rumänische Medien berichten unter Berufung auf Quellen, dass sich an Bord Dutzende Kilogramm Sprengstoff befanden und die Explosion nicht kontrolliert war. Laut Digi24 wurden in der Küstenzone des Hafens von Constanța zudem vier weitere Boote mit Sprengstoff entdeckt, was auf eine mögliche großangelegte Sabotageaktion hindeutet.

### Reaktion des Präsidenten

Der rumänische Präsident Nicolae Ciucă, der von der Explosion im Flugzeug erfuhr, lobte die Effizienz der Strafverfolgungsbehörden, die es geschafft hatten, das Gebiet vor der Detonation des Sprengsatzes zu evakuieren. Er betonte, dass es bisher keine bestätigten Berichte über Verletzte gibt, die zuständigen Behörden jedoch weiterhin untersuchen, wie die Drohne in den Hafen gelangt ist.

Ciucă bezeichnete diesen Vorfall als den zweiten schwerwiegenden Zwischenfall an der rumänischen Küste innerhalb einer Woche und erinnerte an eine Mine, die zuvor zwischen den Ortschaften Vama Veche und 2 Mai gefunden worden war. Nach seinen Worten sind solche Situationen eine direkte Folge des aggressiven Krieges Russlands gegen die Ukraine.

### Sicherheitskontext

Die Lage in der Region bleibt angespannt. Bereits in der Nacht zum 29. Mai traf eine russische Drohne des Typs „Geran-2' (Shahed) in der Stadt Galați das Dach eines Hochhauses und verursachte einen Brand im 10. Stock. Zwei Menschen wurden verletzt. Die rumänischen Luftstreitkräfte erklärten damals, dass sie die Ziel physikalisch nicht rechtzeitig abfangen konnten: Von der Entdeckung bis zum Aufprall vergingen nur vier Minuten.

Das rumänische Innenministerium kündigte eine Pressekonferenz an, um Details zum Geschehen in Constanța zu beleuchten. Bis dahin bleibt das Land in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft und ist sich der Risiken bewusst, die mit militärischen Aktionen an der Grenze verbunden sind.