In Winniza ereignete sich ein schwerer Vorfall mit verletzten Kindern. Am Abend des 26. Juni erlitten zwei Jungen Verletzungen unterschiedlicher Schweregrad durch die Explosion eines unbekannten Gegenstands. Die Verletzten wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung zur Behandlung gebracht.
Die Polizei der Oblast Winniza bestätigte die Informationen über den Vorfall, wie von RBC-Ukraine berichtet wird. Nach vorläufigen Angaben wurden die Verletzungen durch die Detonation eines nicht identifizierten explosiven Objekts verursacht, mit dem die Kinder in Kontakt kamen.
Arbeit der Ermittlungs- und Einsatzgruppe
Am Ort des Vorfalls traf eine Ermittlungs- und Einsatzgruppe der Strafverfolgungsbehörden ein. Auch Sprengstoffexperten wurden hinzugezogen, deren Aufgabe es ist, das Gebiet zu sichern und die Folgen der Explosion zu untersuchen.
Gegenwärtig ermittelt die Polizei intensiv, um alle Umstände des Geschehens aufzuklären. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Ursachen der Explosion und der Ursprung des Gegenstands, der zu den Verletzungen der Kinder führte.
Strafverfahren
Zum Vorfall wurde bereits ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen laufen gemäß Teil 1 des Artikels 263 des Strafgesetzbuchs der Ukraine, der sich mit dem illegalen Umgang mit Waffen, Munition oder Sprengstoffen befasst.
Kontext: jüngste Vorfälle mit Sprengstoffen
Der Vorfall in Winniza ist nicht der einzige in Bezug auf die jüngsten Ereignisse in der Ukraine. Ende Mai ereignete sich in derselben Stadt ein beachtlicher Vorfall in einer Schule: Während einer Unterrichtsstunde explodierte eine Übungsgrenade. Ein Achtklässler hatte den gefährlichen Gegenstand in den Klassenraum gebracht; die Detonation erfolgte, als seine Mitschüler das Gerät in die Hand nahmen.
Ein weiterer prominenter Fall ereignete sich Anfang Juni in Dnipro. Dort explodierte eine Granate, die ein Mann in die Luft warf, als die Polizei ihn festnehmen wollte. Die Behörden waren aufgrund eines Streits alarmiert worden, bei dem einer der Täter Sprengstoff in Richtung der Patrouillenhunde warf. Infolgedessen starb der Täter vor Ort, während vier Polizisten verletzt wurden.