In der Nacht im besetzten Krimgebiet wurden starke Explosionen und Schüsse gemeldet. Zeugen berichten vom Geräusch von Drohnen, gefolgt von Einschlägen. Vorläufigen Berichten zufolge wurden strategisch wichtige Infrastrukturziele, darunter Ölbasen, beschossen.
Ziele der Angriffe: von Feodosija bis Sewastopol
Die intensivsten Aktivitäten wurden im Raum Feodosija registriert. Die Agentur „ATESCH“ bestätigte Informationen über Explosionen in unmittelbarer Nähe einer Ölbasis. Die Lage wird durch die Möglichkeit erschwert, dass die Angriffe nicht nur von unbemannten Fluggeräten, sondern auch von Raketen ausgeführt wurden.
Das geografische Ausmaß der Angriffe umfasst einen erheblichen Teil der Halbinsel. Partisaneneinheiten meldeten Explosionen in Dschanjok und Sewastopol. Der Telegram-Kanal „Krimskij Wetjer“ verzeichnete um 03:00 Uhr Explosionen in Simferopol. Später berichtete eine Quelle über einen wahrscheinlichen Treffer einer Ölbasis im Dorf Leninowo.
Videobelege und Folgen
Im Internet sind Aufgetaucht, auf denen deutlich das Summen von Drohnen zu hören ist, das von Explosionsgeräuschen abgelöst wird. Visuelle Materialien bestätigen das Ausmaß der nächtlichen Ereignisse. In einem der Aufnahmen ist ein Soldat zu sehen, der die Trümmer einer abgeschossenen Drohne vor den Toren eines Gebäudes untersucht, was auf Versuche der russischen Seite hindeutet, die Bedrohung abzuwehren.
Kontext: Serie von Angriffen auf die Logistik
Diese Ereignisse sind die Fortsetzung einer Serie von Angriffen der ukrainischen Verteidigungskräfte. In der Nacht zum 8. April griffen Einheiten Ziele an, die die militärische Logistik der russischen Truppen unterstützen. In den letzten zwei Wochen haben ukrainische Spezialkräfte bereits acht präzise Treffer gegen wichtige russische Objekte auf der Krim erzielt.
Zuvor berichtete RBK-Ukraine über den erfolgreichen Treffer eines kostspieligen Ziels – eines russischen Radarsystems, das Teil des Flugabwehrraketensystems S-400 ist. Die nächtlichen Explosionen auf der Krim bestätigen, dass der Druck auf die militärische Infrastruktur des Gegners anhält und sogar zunimmt.