In der Nacht vom 21. August erschallten über der besetzten Krim eine Reihe starker Explosionen, infolgedessen einige Städte der Halbinsel ohne Stromversorgung blieben. Dies meldet RBK-Ukraine unter Bezugnahme auf den Monitoring-Telegram-Kanal „Krimskij Weter“ und Meldungen der lokalen sogenannten „Behörden“. Laut Abonnenten des Kanals lag das Epizentrum des nächtlichen Angriffs im Raum Simferopol, wo innerhalb kurzer Zeit mehr als 15 hintereinanderfolgende Explosionen registriert wurden.
Verlauf des nächtlichen Angriffs: Blitze bei der Tawrischen Wärmekraftwerk
Zeugen beobachteten helle Blitze im Bereich des Tawrischen Wärmekraftwerks. Nach Berichten von Einwohnern flogen über Simferopol in Richtung des Kraftwerks Marschdrohnen. Explosionen und Schüsse gegen Ziele in der Luft hielten in verschiedenen Teilen der Halbinsel bis fast zum Morgen an, was auf die Dauer und den massiven Charakter des nächtlichen Vorfalls hindeutet.
Folgen für das Energiesystem der Halbinsel
Nach den massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Krim blieben eine Reihe von Ortschaften der Halbinsel ohne Strom, berichtet „Krymenergoinform“. Das Ausmaß der Stromausfälle erreichte laut Meldungen im Internet in einzelnen Gebieten einen totalen Blackout; jedoch wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine offiziellen Daten zu einer genauen Liste der stromlosen Städte und den Fristen zur Wiederherstellung der Stromversorgung vorgelegt.
Kontext: Serie von Angriffen auf die Krim im August
Der nächtliche Angriff am 21. August war die Fortsetzung einer Serie von Schlägen gegen die Halbinsel im laufenden Monat. Erinnern wir uns: In der Nacht auf den 16. August griffen die ukrainischen Seestreitkräfte Startpositionen des Küstenraketenkomplexes „Bastion“ im Raum Reserwowy an — von diesem Komplex feuert Russland die Raketen „Oniks“ und „Zirkon“ auf das Gebiet der Ukraine ab. Bereits am 20. August erlebte die Krim einen ähnlichen Blackout: Nach nächtlichen Explosionen in Sewastopol blieben Sewastopol, Simferopol und Dschancoi ohne Strom, wobei sich damals die Partisanenbewegung „Atesch“ offiziell für den Schlag verantwortlich zeigte.
Widersprüchliche Daten
Zwischen den Quellen gibt es Diskrepanzen bei der Einschätzung des Ausmaßes der Stromausfälle. RBK-Ukraine und „Krymenergoinform“ sprechen davon, dass eine „Reihe von Ortschaften“ und „ein Teil der Städte“ ohne Strom blieb, während im Internet (unter Bezugnahme auf Focus) die Formulierung von einem „totalen Blackout“ und „überall kein Strom“ auftaucht. Außerdem erklärte im Gegensatz zum Vorfall vom 20. August, bei dem sich die Bewegung „Atesch“ offiziell verantwortlich zeigte, zum Angriff vom 21. August zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Seite ihre Beteiligung, und die sogenannte „Krim-Behörde“ kommentiert die Situation vorerst nicht. Somit bleiben nur der Fakt der Explosionsserie und der Stromausfall bestätigt, während das genaue Ausmaß des Blackouts und die Urheberschaft des Schlages offiziell nicht bestätigt sind.
Reaktion und Positionen der Seiten
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab die sogenannte „Krim-Behörde“ keine offiziellen Kommentare zu den nächtlichen Explosionen und den Stromausfällen ab. Die ukrainische Seite ihrerseits hat keine öffentliche Erklärung zur Beteiligung am Angriff vom 21. August abgegeben. Die Situation bleibt dynamisch, und weitere Informationen zu den Folgen des Angriffs und seinem Charakter können im Zuge offizieller Erläuterungen eintreffen.