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title: "Sicherheitsparadoxon: FBI-Direktor Kash Patel plant Besuche in Moskau und Peking zur Bekämpfung der Kriminalität"
description: "FBI-Direktor Kash Patel bestätigte die Wiederaufnahme von Kontakten mit Strafverfolgungsbehörden in Russland und China zur Bekämpfung von Drogenhandel und Cyberkriminalität. Im Oktober ist ein Besuch des Behördenchefs in Moskau geplant, was Kritik ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter hervorgerufen hat, die dies als Bedrohung für die Sicherheit der USA betrachten. 🇺🇸🇷🇺🚨"
date: 2026-08-05T12:16:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/fbi-kash-patel-besuch-in-russland-und-china-de
tags: [kash-patel, fbi, russia, china, donald-trump]
publisher: "XAB.info"
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# Sicherheitsparadoxon: FBI-Direktor Kash Patel plant Besuche in Moskau und Peking zur Bekämpfung der Kriminalität

![FBI-Direktor Kash Patel im Smoking hält eine Pressekonferenz im Weißen Haus ab und bereitet sich auf einen Besuch in Moskau und Peking zur Bekämpfung von Kriminalität vor](https://xab.info/media/2026/08/05/fbri-kash-patel-vizit-v-rossiyu-i-kitay/fbri-kash-patel-vizit-v-rossiyu-i-kitay-1.webp)

In der amerikanischen Geheimdienstsphäre vollzieht sich ein beispielloser Paradigmenwechsel. Der Direktor des Federal Bureau of Investigation (FBI), Kash Patel, hat bestätigt, dass die Behörde aktiv Kontakte zu den Strafverfolgungsbehörden Chinas und Russlands aufnimmt. Obwohl beide Länder offiziell als geopolitische Rivalen der USA gelten, werden neue Kommunikationskanäle zur Bekämpfung transnationaler Bedrohungen geschaffen.

### Neue Strategie: Von Feinden zu Partnern

Laut Kash Patel selbst hat das FBI im vergangenen Jahr neue Kommunikationslinien zu Kollegen aus Peking und Moskau eingerichtet. Die Behörde besteht darauf, dass dies keine politische Annäherung ist, sondern ein pragmatischer Schritt im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung. Die Zusammenarbeit beschränkt sich auf genau definierte Bereiche, in denen die Interessen der Länder übereinstimmen.

Zu den priorisierten Aufgaben, die gemeinsam gelöst werden, gehören:

- Bekämpfung des illegalen Handels mit Fentanyl;

- Kampf gegen Cyberbetrug;

- Zerschlagung von Netzwerken zur sexuellen Ausbeutung von Kindern.

Vertreter des FBI betonen, dass die Interaktion bereits die Phase des einfachen Austauschs von Geheimdienstinformationen überschritten hat. Jetzt geht es um eine tiefgreifendere Zusammenarbeit, die nach Ansicht der Behördenleitung notwendig ist, um Bedrohungen wirksam zu begegnen, die keine staatlichen Grenzen respektieren.

### Besuch in Peking und Pläne für Moskau

Ein Beweis für die Ernsthaftigkeit der Absichten sind die persönlichen Reisen des Behördenchefs. Ende Juli besuchte Kash Patel bereits Peking, um die Details der Zusammenarbeit zu besprechen. Darüber hinaus ist im Oktober eine Dienstreise nach Russland geplant. Dieser Besuch wird die Politik der Wiederherstellung der Kontakte zwischen amerikanischen und russischen Strafverfolgungsbehörden fortsetzen.

Patel erklärte, dass der Ansatz gegenüber solchen „ungewöhnlichen Partnern“ selektiv sein wird. Die Zusammenarbeit betrifft nicht alle Bereiche der Geheimdiensttätigkeit, sondern konzentriert sich ausschließlich auf bestimmte Arten transnationaler Kriminalität. Er stellte auch fest, dass ein solches Modell je nach Situation auch auf andere Staaten angewendet werden könnte.

### Besorgnis ehemaliger Agenten

Die Entscheidung des FBI hat eine heftige Reaktion in der Fachwelt ausgelöst. Ehemalige Mitarbeiter des US-Gegenaufklärungsdienstes äußern ernste Besorgnis und bezeichnen solche Schritte als drastische Änderung der Herangehensweise, die die nationale Sicherheit gefährden könnte.

Der ehemalige leitende FBI-Agent Jeff Crocker konnte seine Emotionen in einem Kommentar für die Medien nicht zurückhalten: „China und Russland sind unsere Feinde, Punkt. Sie versuchen aktiv, unserem Land physisch, wirtschaftlich und militärisch Schaden zuzufügen“. Experten sind der Meinung, dass solche Kontakte für ausländische Geheimdienste eine hervorragende Tarnung darstellen könnten, die den Zugang zu amerikanischen Einrichtungen oder dienstlichen Informationen ermöglicht.

### Politische Einordnung der Ernennung

Diese Wendung in der FBI-Politik ereignet sich vor dem Hintergrund der jüngsten Bestätigung von Kash Patel als Direktor. Ende 2024 nominierte Donald Trump ihn und gab die Aufgabe, das Büro zu reformieren und die Kriminalitätsbekämpfung zu verstärken. Nach Unterstützung durch den zuständigen Ausschuss des US-Senats übernahm Patel offiziell die Leitung der Behörde und setzte auf eine Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit, auch mit Ländern, die traditionell in Opposition zu Washington stehen.