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title: "Lachen, das nicht zum Lachen ist: Wie Trumps Fehltritte auf dem NATO-Gipfel die offizielle Agenda in den Schatten stellten"
description: "Der NATO-Gipfel in Ankara wird nicht nur durch politische Entscheidungen, sondern auch durch die Fehltritte von Donald Trump in Erinnerung bleiben. Der US-Präsident verwechselte Selenskyj mit Putin und sprach von einem Raketenangriff durch die nicht existierende „Islamische Republik Japan'. 🇺🇸🇯🇵🇺🇦"
date: 2026-07-09T14:54:41.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Lachen, das nicht zum Lachen ist: Wie Trumps Fehltritte auf dem NATO-Gipfel die offizielle Agenda in den Schatten stellten

![Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump sitzen in Stühlen vor den Flaggen der USA und der Ukraine und lächeln sich während eines NATO-Gipfeltreffens an](https://xab.info/media/2026/07/10/ogovki-trampa-na-sammite-nato-putin-i-islamskaya-respublika-yaponiya/ogovki-trampa-na-sammite-nato-putin-i-islamskaya-respublika-yaponiya-1.webp)

Der NATO-Gipfel in Ankara, der dazu dienen sollte, die Führer des Bündnisses zur Diskussion globaler Bedrohungen zu vereinen, wurde zur Bühne für eine Reihe außergewöhnlicher Vorfälle. Im Mittelpunkt stand der US-Präsident Donald Trump, dessen öffentliche Fehltritte während der Protokollveranstaltungen zu einer faktischen Verzerrung der diplomatischen Realität führten. Die Situation, die mit einer falschen Identifizierung des Gesprächspartners begann, entwickelte sich zu einem Kuriosum, das wichtige Verbündete Washingtons betraf.

### „Präsident Putin' statt Selenskyj

Der Vorfall ereignete sich in einem Moment, der für diplomatische Protokolle klassisch ist – das gemeinsame Auftreten der Führer vor der Presse. Während des Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj begeht Donald Trump, der sich an die Medienvertreter wandte, einen fundamentalen Fehler. Anstatt seinen ukrainischen Kollegen vorzustellen, wies der amerikanische Führer auf Selenskyj und fragte die Journalisten: „Haben Sie Fragen an Präsident Putin?'.

Die Situation erforderte eine operative Korrektur. Nach Hinweisen der anwesenden Reporter lenkte der Chef des Weißen Hauses das Gespräch in eine ironische Richtung. Er präzisierte: „Haben Sie Fragen an Präsident Putin und nicht an Selenskyj? Was möchten Sie ihn fragen? Denn ich kann ihm diese Frage stellen'. Trotz des Versuchs, die Stimmung zu lockern, wurde der faktische Fehler festgehalten.

### „Islamische Republik Japan': Vermischung von Begriffen

Der zweite, nicht weniger laute Vorfall ereignete sich im Rahmen von Diskussionen am Rande des Gipfels, die der Sicherheit der Seeverkehrsrouten gewidmet waren. Beim Kommentieren der Abfangung von Luftangriffsmitteln verwendete Trump eine Definition, die auf der geopolitischen Landkarte keine Entsprechung hat. „Die Islamische Republik Japan hat 111 Raketen auf uns abgefeuert', erklärte der US-Präsident.

Analysten und Fachmedien, darunter die Agentur Kyodo News, analysierten die Aussage umgehend. Das offizielle Tokio ist ein strategischer Verbündeter Washingtons auf der Grundlage des Vertrags über gegenseitige Zusammenarbeit und Sicherheitsgarantien von 1960. Als wahrscheinliche Ursache für die Desinformation gilt die Vermischung der Merkmale der Islamischen Republik Iran und der Vorfälle rund um den US-Träger USS Abraham Lincoln (CVN-72). Die verbale Substitution von Begriffen führte zur Schaffung eines fiktiven Feindbildes, das in der Realität nicht existiert.

### Diplomatisches Vakuum und Folgen

Bisher sind keine offiziellen Kommentare des US-Außenministeriums, der Präsidentschaftsadministration der Ukraine und des japanischen Außenministeriums zu diesen Äußerungen eingegangen. Die Protokollabteilungen des Weißen Hauses haben ebenfalls keine Erläuterungen zu den Protokollen der Reden veröffentlicht.

Die diplomatische Praxis klassifiziert derartige Vorfälle als spontane Sprechfehler, die keine Änderung der Weichen der Staatspolitik widerspiegeln. Washington behält alle internationalen Vereinbarungen sowohl mit der ukrainischen Seite als auch mit Japan aufrecht. In der Ära der sofortigen Informationsübertragung gewinnen jedoch auch mündliche Erklärungen am Rande von Gipfeln an Gewicht und erfordern von Diplomaten zusätzliche Anstrengungen, um die tatsächliche Position der Länder zu erläutern.