Am Mittwoch, dem 26. August 2026, fanden im Rahmen der Rückspiele der Play-off-Qualifikation zur Champions League der Saison 2026/27 gleich mehrere große Ereignisse statt. Der türkische „Fenerbahçe“ besiegte den französischen „Lyon“ auswärts mit 2:1 und zog damit mit 3:2 aus beiden Spielen in die Hauptphase des wichtigsten europäischen Klubwettbewerbs ein. Für „Lyon“ bedeutet diese Niederlage das Ausscheiden aus der Champions League und die Fortsetzung der Europapokal-Saison in der Europa League. Gleichzeitig bezwang der norwegische „Viking“ sensationell das „Dinamo“ aus Zagreb (3:1) und zog damit erstmals in seiner langen Geschichte in die Hauptphase der Champions League ein, während der griechische AEK den „Levski“ aus Sofia mit 4:0 demütigte und nach dem torlosen Unentschieden im ersten Spiel den Einzug ohne größere Schwierigkeiten perfekt machte.
„Fenerbahçe“ schickt „Lyon“ in die Europa League
Das Rückspiel zwischen „Lyon“ und „Fenerbahçe“ fand in Frankreich bei einem 1:1 aus dem ersten Spiel statt. Der türkische Club, angeführt von Trainer Fonseca, gelang es, die Partie auswärts zu drehen und mit 2:1 zu gewinnen. Somit setzte sich „Fenerbahçe“ mit 3:2 aus beiden Begegnungen durch und sicherte sich das Ticket für die Hauptphase der Champions League. Für den französischen Club, der in den letzten Jahren konstant um die Teilnahme am Top-Turnier der UEFA mitgespielt hatte, wurde dieses Ergebnis zum harten Schlag: „Lyon“ wird in der Europa League weitermachen, und seine Fans bleiben ohne die Möglichkeit, die Mannschaft im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb zu sehen. Auf dem Foto, das den Moment nach dem Spiel festhält, sind Vertreter von „Lyon“ in der markanten Clubkleidung mit dem Olympique-Lyonnais-Emblem zu sehen.
„Viking“ zieht erstmals in der Geschichte in die Champions League ein
Die größte Sensation der Play-off-Qualifikation war der Sieg des norwegischen „Viking“ über das „Dinamo“ aus Zagreb. Nach dem torreichen 2:2 im ersten Spiel in Kroatien drückten die Norweger zu Hause auf den Sieg und gewannen mit 3:1. Die Tore im zweiten Spiel erzielten: für „Viking“ Tripic per Elfmeter (18. Minute), Austbø (48.) und Moi (50.); für „Dinamo“ traf Honza (10. Minute). Dieses Ergebnis wurde für den norwegischen Club historisch: „Viking“ zog erstmals in seiner Geschichte in die Hauptphase der Champions League ein und zählt damit zu den großen Helden der Qualifikation der Saison 2026/27.
AEK und „Slovan“ perfekt machen den Einzug in die Hauptphase
Der griechische AEK ließ dem „Levski“ aus Sofia auf eigenem Platz keine Chance und demütigte ihn mit 4:0. Nach dem torlosen Unentschieden im ersten Spiel in Bulgarien kontrollierte die griechische Mannschaft das Rückspiel vollständig und sicherte sich souverän den Einzug in die Hauptphase der Champions League. Parallel absolvierte der slowakische „Slovan“ sein Rückspiel gegen den slowenischen „Celje“. Die Mannschaft von Yaya Touré, die ohne den verletzten Nikolaj Kucharewitsch auskommen musste, konnte die Aufgabe in der regulären Spielzeit nicht lösen – die Partie endete 1:1. Im Nachspielzeit-Overtime erzielte Christian Martínez in der 100. Minute das entscheidende Tor und schoss „Slovan“ in die Champions League. „Celje“ ging dementsprechend in die Europa League. Erwähnenswert ist, dass in der 106. Minute Daniil Ignatenko für den Torschützen Martínez eingewechselt wurde.
Ukrainische Fußballer im wichtigsten europäischen Turnier
Unter den qualifizierten Mannschaften befinden sich Vertreter des ukrainischen Fußballkontingents. Für den AEK spielt der ukrainische Flügelstürmer Alexander Subkow, der die Möglichkeit erhielt, in der Hauptphase der Champions League zu spielen. Im Rückspiel gegen „Levski“ kam Subkow in der 81. Minute als Einwechselspieler, konnte sich nicht mit Toren in Szene setzen, aber seine Teilnahme am Turnier ist nun gesichert. Auch beim „Slovan“ ist der ukrainische Mittelfeldspieler Daniil Ignatenko unter Vertrag, der in der Overtime gegen „Celje“ debütierte. Der dritte ukrainische Fußballer, der mit dieser Runde verbunden ist, ist Nikolaj Kucharewitsch, der wegen einer Verletzung dem „Slovan“ im Rückspiel nicht helfen konnte, dessen Mannschaft aber trotzdem in die Champions League einzog. Somit behielten alle drei ukrainischen Spieler ihre Chance, in der Saison 2026/27 im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb anzutreten, oder erhielten sie neu.
Kontext: Wer sonst in die Hauptphase einzog
Am Vortag, dem 25. August, wurden auch in den Dienstagsspielen drei Teilnehmer der Hauptphase der Champions League ermittelt, und in diesen Begegnungen gab es laut Quellen Platz für sensationelle Wendungen. Zusammen mit den Ergebnissen vom Mittwoch wirkt das Qualifikationsbild der Saison 2026/27 äußerst unvorhersehbar: große Clubs mit reichem Europapokal-Erfolg unterliegen Mannschaften aus weniger titelreichen Ligen, während der norwegische „Viking“ und der slowakische „Slovan“ weiterhin eigene Kapitel in der Geschichte der Champions League schreiben. Die Hauptphase des Turniers, in der nun „Fenerbahçe“, „Viking“, AEK und „Slovan“ antreten werden, startet in den kommenden Wochen.