Am 27. Juni ereignete sich in der Oblast Transkarpatien ein schwerer Vorfall im Eisenbahnverkehr. In der Siedlung Solotwino im Rajon Tschatschew fing während der Fahrt die Lokomotive eines Diesel-Vorortszuges auf der Strecke Solotwino – Korolewo Feuer.
Zeitablauf und Einsatz der Rettungskräfte
Die Meldung über das Feuer ging bei den Notdiensten nach dem Mittagessen ein. Sofort wurden Feuerwehreinsatzeinheiten aus der Stadt Tschatschew, der Siedlung Welykyj Bytschkiw sowie Mitarbeiter des Zentrums für bürgerliche Sicherheit der territorialen Gemeinde Solotwino an den Unfallort entsandt.
Die Spezialisten handelten schnell und koordiniert. Bereits um 12:32 Uhr wurde das Feuer auf einer Fläche von 25 Quadratmetern eingedämmt. Die vollständige Löschung des Feuers wurde 40 Minuten später, um 13:12 Uhr, abgeschlossen.
Evakuierung und Folgen
Glücklicherweise konnte eine Tragödie verhindert werden. Die vier Fahrgäste in den Wagen wurden noch vor der Ankunft der professionellen Rettungskräfte von den Lokführern des Zuges evakuiert. Es gab keine Verletzten.
Der Staatliche Dienst der Ukraine für Notfälle (GSCHS) teilte mit, dass der Vorfall keinen Einfluss auf den Betrieb der Eisenbahninfrastruktur in der Region hatte. Der Fahrplan anderer Züge wurde nicht beeinträchtigt, es gab keine Verspätungen.
Kontext des Vorfalls
Dies ist nicht der erste Fall eines Brandes an rolling stock in der Ukraine in letzter Zeit. Im Mai 2026 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der Oblast Tscherkassy: Ein Elektrozug fing während der Fahrt Feuer, und 40 Fahrgäste mussten evakuiert werden. Auch damals leitete „Ukrainska Salisnyzja“ eine Untersuchung zur Aufklärung der Brandursache ein.