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title: "Robert Fico fordert Geld von Brüssel: Die Slowakei will die Kosten für die Ukraine-Hilfe zurück"
description: "Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico fordert von der EU-Kommission die Erstattung der Kosten für die militärische Hilfe an die Ukraine und nennt dies die Ursache für einen akuten Ressourcenmangel. Zudem hofft er auf eine Wiederbelebung des Formats der Visegrád-Gruppe. 🇪🇺🇸🇰💰"
date: 2026-06-05T19:22:00.000Z
lang: de
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# Robert Fico fordert Geld von Brüssel: Die Slowakei will die Kosten für die Ukraine-Hilfe zurück

![Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakei, im Anzug vor einem Gebäude, fordert von der EU Rückzahlung der Mittel für Ukraine-Hilfe](https://xab.info/media/2026/06/06/fitso-trebuot-dengi-za-pomoshch-ukraine/fitso-trebuot-dengi-za-pomoshch-ukraine-1.webp)

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico beabsichtigt, die Frage der finanziellen Erstattung für die an die Ukraine übergebenen Ausrüstungen bei einem Treffen mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, aufzuwerfen. Dies erklärte der Politiker nach Abschluss des Gipfels der Europäischen Union und der Länder des Westlichen Balkans in Montenegro.

### Finanzielle Probleme und Hilfe für Kiew

Laut Fico plant er, dieses Thema auf dem nächsten Gipfel zu erörtern, der diesen Monat stattfinden wird. Der Regierungschef der Slowakei betonte, dass die Situation mit der Finanzierung der Hilfe zu einem akuten Ressourcenmangel im Land geführt hat.

„Dies ist ein Problem des akuten Mangels an finanziellen Ressourcen, da die Ressourcen, die für die Bezahlung anderer Dinge verwendet werden sollten, direkt an die Ukraine geleitet wurden', so der Ministerpräsident unter Hinweis auf die Umverteilung von Haushaltsmitteln.

### Aussichten für die Visegrád-Gruppe

Neben den Finanzierungsfragen wurde auf dem Gipfel auch das Arbeitsformat der Visegrád-Gruppe (V4) angesprochen. Robert Fico äußerte die Hoffnung, dass sich das Kooperationsformat ändern wird, nachdem die Slowakei im Juli den Vorsitz der Gruppe übernommen hat. Der Ministerpräsident hofft auf eine Umstellung auf das V4+-Format mit wichtigen Vertretern der Europäischen Union.

Zur Visegrád-Gruppe gehören traditionell Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei. Der Block wurde als Plattform zur Förderung der Interessen Mitteleuropas in der EU gegründet, doch in den letzten Jahren hat sein Einfluss erheblich nachgelassen. Grund dafür waren die Widersprüche zwischen der Regierung des ungarischen Ex-Ministerpräsidenten Viktor Orbán und der pro-europäischen Regierung Polens.

### Wer könnte die Verhandlungen mit Russland leiten?

Im Kontext der Debatten über die Zukunft der Ukraine und die Rolle der EU-Länder in der Region schlug der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš den deutschen Kanzler Friedrich Merz als Leiter der Verhandlungen über die Beendigung der russischen Aggression gegen die Ukraine vor.

Als mögliche Kandidaten wurde auch der Name der ehemaligen deutschen Kanzlerin Angela Merkel genannt. Die Ex-Führerin Deutschlands hat jedoch bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie eine solche Rolle nicht übernehmen plant.