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title: "\"Fliegender Teppich\" fuer die US-Armee: Air-Cover-System tarnt Fahrzeuge vor Drohnen und Satelliten"
description: "Das US-Unternehmen Vigil Autonomy hat das System Air Cover vorgestellt – einen \"fliegenden Teppich\" an vier Drohnen, der Technik und Infanterie vor Drohnen und Satelliten tarnt. Das System arbeitet bis zu zwei Stunden, tarnt jedoch nur von oben."
date: 2026-10-31T12:51:15.528Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/fliegender-teppich-air-cover-tarnsystem-usa
tags: [air-cover, military-camouflage, drones, vigil-autonomy, defense-tech, us-military]
author: "Alexander Buran, Roman V."
publisher: "XAB.info"
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# "Fliegender Teppich" fuer die US-Armee: Air-Cover-System tarnt Fahrzeuge vor Drohnen und Satelliten

![Fliegendes Tarnsystem Air Cover an vier Drohnen schwebend ueber einem Militaerfahrzeug](https://xab.info/media/2026/10/31/letayushchiy-kover-sistema-kamuflyazha-air-cover-ssha/letayushchiy-kover-sistema-kamuflyazha-air-cover-ssha-1.webp)

## Kernpunkte

- Das Unternehmen Vigil Autonomy stellte das System Air Cover vor – ein Tarntuch an vier Drohnen zum Verbergen von Technik und Infanterie vor Drohnen und Satelliten.
- Das System arbeitet ununterbrochen bis zu zwei Stunden, tarnt bewegliche Objekte und ist auf den Schutz vor optischen, waermebildbasierten und Radarmitteln (SAR) ausgelegt.
- Air Cover tarnt das Objekt nur von oben; nach Entladung der Batterien muss es auf Fahrzeugen transportiert oder von Infanteristen getragen werden, wobei sich das Projekt wohl im Fruehstadium befindet.

In den USA hat das Unternehmen Vigil Autonomy ein ungewoehnliches militaerisches Tarnsystem namens Air Cover vorgestellt, das in den Medien als "fliegender Teppich" bezeichnet wird. Die Entwicklung soll militaerische Ausruestung und Infanterie vor der Beobachtung durch Aufklaerungsdrohnen und Satelliten verbergen. Dies berichtet das Portal Defense Express.

### Was ist Air Cover?

Air Cover ist eine spezielle Plane, an deren vier Ecken Drohnen angebracht sind. Im Betriebsmodus heben die unbemannten Fluggeraete das Tuch ueber das zu schuetzende Objekt und halten es in der Luft, wodurch ueber der Technik oder dem Personal ein geschlossenes Tarn"dach" entsteht. Laut Defense Express ist das System in der Lage, nicht nur stationaere Objekte, sondern auch sich bewegende militaerische Fahrzeuge zu verbergen, was es grundlegend von herkoemmlichen Tarnmitteln unterscheidet.

### Schutz vor optischen, waermebildbasierten und Radarmitteln

Das Hauptziel von Air Cover besteht darin, die Erkennung von Technik nicht nur durch gewoehnliche optische Kameras, sondern auch im Infrarotbereich sowie durch Radarmittel einzuschraenken. Insbesondere orientieren sich die Entwickler am Schutz vor Waermebildkameras und Radar mit synthetischer Apertur (SAR). Somit ist das System darauf ausgelegt, gleichzeitig gegen mehrere physikalische Beobachtungskanaele zu arbeiten.

### Mobilitaet und Autonomie

Ein zentrales praktisches Merkmal der Entwicklung ist die Faehigkeit zum ununterbrochenen Betrieb von bis zu zwei Stunden. Dies ermoeglicht den Einsatz von Air Cover bei der Verlegung von Verbaenden und Technik. Zusaetzlich kann das System in einer stationaeren Position verwendet werden, indem das Tuch an mehreren Stuetzen befestigt wird, wenn ein Schwebebetrieb nicht erforderlich ist.

### Einschraenkungen und Effizienzfragen

Das Portal Defense Express wies auf eine Reihe von Einschraenkungen hin. Erstens tarnt Air Cover das Objekt nur von oben, sodass die Wirksamkeit direkt vom Beobachtungswinkel abhaengt: Eine seitlich positionierte Waermebildkamera kann die Technik nach wie vor entdecken. Zweitens stellen Experten die praktische Bedeutung der Verteidigung gegen SAR-Radare in Frage, die in der Regel zur Gelaendekartierung und nicht zur Verfolgung von Truppenbewegungen eingesetzt werden. Drittens reicht die zweistuendige Autonomie nur fuer kurzfristige Aufgaben aus, und nach Entladung der Batterien muessen das System auf einem Fahrzeug transportiert oder von Infanteristen als zusaetzliche Last getragen werden.

### Entwicklungsstand und Perspektiven

Gegenwaertig sind die technischen Eigenschaften und die vollstaendigen Faehigkeiten von Air Cover noch nicht komplett offengelegt worden. Dem Zustand des Projekts nach zu urteilen, befindet es sich wahrscheinlich in einem Anfangsstadium. Nach Einschaetzung von Defense Express erregt Air Cover als neuer Ansatz im militaerischen Tarnwesen Aufmerksamkeit, jedoch duerften sich seine praktische Effizienz, realen technischen Moeglichkeiten und bestehenden Einschraenkungen erst im Laufe zukuenftiger Tests klaeren.

## Faktencheck und Quellen

- [Для военных США представили «летающий ковер» – Zamin.uz, 31.10.2026](https://zamin.uz/ru/tekhnologii/225988-dlya-voennykh-ssha-predstavili-letayushchiy-kover.html) - Primaerquelle: Beschreibung der Demonstration des Air-Cover-Systems durch Vigil Autonomy, Arbeitsprinzip (vier Drohnen an den Ecken des Tuchs), zweistuendige Autonomie, Schutz vor optischen/IR/SAR-Mitteln sowie Einschraenkungen (Tarnung nur von oben, Abhaengigkeit vom Blickwinkel, Relevanz von SAR, Logistik nach Batterieentladung). Das Projekt wird als in einem Fruehstadium befindlich charakterisiert.

## Häufige Fragen

### Was ist Air Cover und wer hat es entwickelt?

Air Cover ist ein militaerisches Tarnsystem, das von dem US-Unternehmen Vigil Autonomy entwickelt wurde. Es handelt sich um eine spezielle Plane mit Drohnen an den vier Ecken, die das Tuch ueber dem geschuetzten Objekt halten.

### Wie lange kann Air Cover betrieben werden?

Das System ist in der Lage, ununterbrochen bis zu zwei Stunden zu arbeiten. Zusaetzlich kann es in einer stationaeren Position eingesetzt werden, indem das Tuch an Stuetzen befestigt wird.

### Vor welchen Beobachtungsmitteln schuetzt Air Cover?

Die Entwicklung soll die Erkennung durch optische Kameras, im Infrarotbereich (Waermebild) und durch Radarmittel, einschliesslich SAR-Radare, einschraenken.

### Was sind die wichtigsten Einschraenkungen von Air Cover?

Das System tarnt das Objekt nur von oben, sodass Technik von der Seite durch eine Waermebildkamera entdeckt werden kann. Die zweistuendige Autonomie begrenzt den Einsatz auf Kurzzeiteinsatze, und nach Entladung der Akkus muss das System transportiert werden.