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title: "Flug Moskau – Sotschi zweimal unterbrochen wegen Drohnenangriffsgefahr: Passagiere stecken fest"
description: "✈️ Flug Moskau–Sotschi zweimal unterbrochen wegen Drohnenangriffsgefahr. Passagiere stecken in Astrachan und Mineralnye Wody fest – Abflug bis zum Morgen verschoben. 🚨 #Luftfahrt #Drohnen #Nachrichten"
date: 2026-06-05T22:38:00.000Z
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# Flug Moskau – Sotschi zweimal unterbrochen wegen Drohnenangriffsgefahr: Passagiere stecken fest

![Flugzeug der Fluggesellschaft «Russland» startet von einem Flugfeld, illustriert die Situation mit dem Flug Moskau-Sotschi, der aufgrund der Drohnenangriffsdrohung unterbrochen wurde](https://xab.info/media/2026/06/06/reys-moskva-sochi-dva-raz-preryval-polyot-iz-za-ugrozy-ataki-dronov/reys-moskva-sochi-dva-raz-preryval-polyot-iz-za-ugrozy-ataki-dronov-1.webp)

Am Abend des 5. Juni musste der Passagierflug SU1132 der Fluggesellschaft Aeroflot, der von Moskau nach Sotschi unterwegs war, zweimal eine Notlandung durchführen. Grund hierfür waren vorübergehende Flugbeschränkungen in den Zielflughäfen und Transitknotenpunkten aufgrund der Bedrohung durch Drohnenangriffe.

### Erste Landung: Astrachan

Der Abflug von Moskau erfolgte gegen 18:00 Uhr. Gegen 21:00 Uhr, als sich das Flugzeug Sotschi näherte, wurden in der Region vorübergehende Beschränkungen für die Ankunft und Abflug von Luftfahrzeugen eingeführt. Dies geschah vor dem Hintergrund von Berichten über eine Bedrohung durch Drohnenangriffe. Infolgedessen setzte das Flugzeug im Flughafen von Astrachan auf.

### Zweiter Versuch und neue Landung: Mineralnye Wody

Nach einer kurzen Verzögerung versuchte die Besatzung, den Flug nach Sotschi fortzusetzen. Allerdings wurden gegen 23:00 Uhr im Krasnodar-Krai erneut Flugbeschränkungen verhängt. Das Flugzeug musste eine zweite Landung durchführen – diesmal im Flughafen von Mineralnye Wody.

### Passagiere warten bis zum Morgen

Laut Informationen der Passagiere könnte der dritte Start bis zum Morgen verschoben werden. Es wird erwartet, dass die Entscheidung über die Wiederaufnahme des Fluges getroffen wird, sobald die Beschränkungen aufgehoben und die Sicherheit des Luftraums bestätigt ist.

### Kontext: Serie von Drohnenangriffen in Russland

Die Ereignisse vom 5. Juni waren die Fortsetzung einer Serie von Vorfällen mit Drohnen auf dem Territorium der Russischen Föderation. In der Nacht zum 3. Juni berichtete der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin über Angriffsversuche von Drohnen auf die Hauptstadt, die seiner Aussage zufolge von der Flugabwehr abgewehrt wurden. Gegen Morgen desselben Tages griffen Drohnen eine Ölterminalanlage im Hafen von Sankt Petersburg an, was zu einem Großbrand führte.

Später bestätigte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte Schiffe und Infrastrukturziele im Hafen von Kronstadt in der Oblast Leningrad getroffen hätten. Diese Maßnahmen haben die Spannungen im russischen Luftraum verschärft und zu häufigen Flugbeschränkungen in mehreren Regionen geführt.

Der Flug SU1132 war eines der letzten Beispiele dafür, wie militärische Handlungen die zivile Luftfahrt beeinflussen. Passagiere, die geplant hatten, an den Kurort Sotschi zu reisen, gerieten in eine unerwartete Situation – festgefahren zwischen zwei Städten und wartend auf eine Entscheidung zur Flugsicherheit.