Frankreich hat offiziell die Pläne zur Lieferung von Rafale-Kampfjets an die Ukraine und zur Übertragung von Rechten für die Produktion moderner Munition bestätigt. Dies erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron nach dem Treffen der Willenskoalition. Nach seinen Angaben sollen die ersten französischen Kampfjets zwischen 2028 und 2029 im ukrainischen Luftraum erscheinen.
Details der Vereinbarung
Macron betonte, dass die aktuellen Entscheidungen eine Fortsetzung der Vereinbarungen sind, die von den Parteien am 17. November 2025 getroffen wurden. Im Rahmen des neuen Hilfspakets erhält die Ukraine nicht nur Flugzeuge, sondern auch zusätzliche Luftabwehrsysteme, einschließlich Radaranlagen und Raketen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Übertragung von Lizenzen für die Waffenproduktion gelegt. Frankreich wird der Ukraine die Produktion von Aster-30-Raketen, SCALP-Kreuzflugkörpern und gelenkten Luftbomben (AASM) erlauben. Dies wird es Kiew ermöglichen, die Vorräte an kritisch wichtigen Waffen eigenständig aufzufüllen und seine Positionen an der Front zu stärken.
Gründung einer Anti-Ballistik-Koalition
Wie erinnert, wurde am 13. Juli in Paris während des Treffens der Willenskoalition eine Anti-Ballistik-Koalition gegründet. Die Initiative wurde von zehn europäischen Staaten, einschließlich der Ukraine, unterstützt. Die Teilnehmer der Koalition werden gemeinsam an der Entwicklung von Raketenabwehrsystemen und der Schaffung neuer Mittel zum Abschuss von Ballistischen Raketen arbeiten.
Diese Schritte demonstrieren die wachsende Rolle der Ukraine im europäischen Sicherheitssystem und stärken die Partnerschaft zwischen Kiew und den westlichen Ländern angesichts des anhaltenden Konflikts.