In den Gewässern des Schwarzen Meeres vor der Küste Rumäniens wurden fünf maritime Drohnen entdeckt und neutralisiert. Dies erklärte der amtierende Verteidigungsminister des Landes, Sorin Miruță, wie RBC-Ukraine unter Berufung auf den Fernsehsender Digi24 berichtet.

Details des Vorfalls

Laut dem Minister wurden Wracks von Drohnen im Meer gefunden, die zerstört wurden. Bei einigen befand sich Sprengstoff an Bord, bei anderen nicht. Vier der fünf Fälle ereigneten sich vor der Explosion einer Drohne im Hafen von Constanța, einer danach.

Verantwortung für die Sicherheit

Auf Fragen zur Explosion in Constanța und zum Fehlen eines unabhängigen Berichts der rumänischen Armee betonte Miruță, dass in Friedenszeiten die Verantwortung für die Hafenwache nicht bei den Militärs liegt. Nach seinen Worten greift die Armee nur auf Anfrage ein, während im normalen Betrieb andere staatliche Strukturen für die Sicherheit sorgen.

Chronologie der Ereignisse

Am 5. Juni explodierte im Hafen von Constanța eine ukrainische Oberflächendrohne, die an den Kai herangefahren war. Es gab keine Verletzten oder Opfer. Die ukrainische Marine bestätigte, dass die Drohne ihnen gehörte, aber aufgrund russischer elektronischer Kampfmittel die Kontrolle verlor und an die rumänische Küste geriet.

Reaktion der Behörden

Die Medien berichteten, dass in der Küstenzone des Hafens von Constanța noch vier weitere Boote mit Sprengstoff entdeckt wurden. Später wandte sich Rumänien an die Ukraine mit dem Vorschlag, den Einsatzalgorithmus der maritimen Drohnen zu ändern. Auch Bukarest führt nach dem Vorfall Verhandlungen über die Stärkung des eigenen Luftabwehrsystems.