Rund um das meisterwartete Schwergewichtsduell des Jahres – den Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua – tobt ein heftiger psychologischer Krieg. Bereits vor dem Betreten des Rings streiten sich die britischen Boxer im Medienraum, und Auslöser für den neuesten Schlagabtausch war die Reihenfolge ihrer Namen auf offiziellen Werbematerialien und Plakaten.

Hinter den Kulissen: Ultimaten und prinzipielle Zugeständnisse

Dem ehemaligen Weltmeister Anthony Joshua zufolge stellte das Team von Tyson Fury vor der Vertragsunterzeichnung eine harte Bedingung. Demnach musste der Name des „Gypsy King“ in Ankündigungen und auf den Kampfplakaten unbedingt an erster Stelle stehen. Joshua räumte ein, dass er zugunsten der Rettung des lang ersehnten Kampfes seine Ambitionen beiseitegeschoben und den Wünschen des Gegners nachgegeben habe, aus Angst vor einem erneuten Platzen des Duells.

Widersprüchliche Daten

Gleichzeitig weicht die Darstellung der Ereignisse von Tyson Fury selbst fundamental von den Worten seines Landsmanns ab. Der ungeschlagene Champion wies AJs Aussagen scharf zurück und bezeichnete sie als pure Lüge. Fury erklärte, Joshuas Lager habe sich hinter den Kulissen der Verhandlungen unsicher verhalten und versucht, jede erdenkliche Ausrede zu nutzen, um den Prozess zu verschleppen oder dem direkten Aufeinandertreffen ganz aus dem Weg zu gehen.

Das lange ersehnte Finale in Cardiff

Trotz verbaler Schlachten und gegenseitiger Vorwürfe der Unentschlossenheit hat das historische britische Derby bereits feste Koordinaten. Das globale Duell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua ist für den 11. Dezember 2026 in der walisischen Hauptstadt Cardiff angesetzt. Experten und Fans hoffen, dass all die angestaute Wut und Rivalität ausschließlich in einem fairen sportlichen Kampf im Ring entladen werden.