Der britische Schwergewichtler Tyson Fury, der in den großen Sport zurückgekehrt ist, hat offiziell erklärt, dass er bereit ist, den amtierenden Weltmeister Alexander Usyk zu ersetzen. Der 'Zigeunerkönig' ist bereit, gegen den obligatorischen Herausforderer um den WBC-Titel, Agit Kabael, in den Ring zu steigen, falls der ukrainische Boxer auf diesen Titelverteidigungskampf verzichtet.
Druck auf den Champion
Die Situation rund um den WBC-Gürtel hat sich verschärft. Alexander Usyk, der Inhaber des Titels, steht vor einer schwierigen Entscheidung: Die obligatorische Titelverteidigung gegen den Deutschen Agit Kabael durchführen oder den Gürtel offiziell abgeben. Dies ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Szenario in der Karriere des Ukrainers auftritt. Zuvor hatte Usyk bereits den WBO-Gürtel abgegeben, um einen Kampf gegen Fabio Wardley zu vermeiden.
Fury sieht darin eine Chance für sich. Der Brite betonte, dass er wieder an erster Stelle im WBC-Ranking steht. Wenn Usyk beschließt, den Titel freizugeben, ist Fury bereit, sofort seinen Platz einzunehmen und den Kampf gegen Kabael zu bestreiten.
Plan 'B' statt Joshua
Die Rückkehr von Fury in die Boxwelt war ursprünglich auf einen großen und finanziell lukrativen Kampf gegen Anthony Joshua ausgelegt. Die Verhandlungen über ein rein britisches Duell könnten sich jedoch verzögern oder ganz scheitern. In diesem Fall hat Tyson keine Absicht, Zeit zu verlieren.
«Wenn der Hasenähnliche (Usyk) den Kampf gegen Kabael ablehnt, werde ich mit ihm kämpfen. Wenn der Kampf gegen Joshua aus irgendeinem Grund nicht zustande kommt, werde ich die Chance nutzen, im Kampf gegen Kabael dreifacher Weltmeister zu werden. Und wir werden diesen Kampf auf 'Wembley' austragen», erklärte Fury.
Die Geschichte des Konflikts und neue Intrigen
Interessanterweise strebte Agit Kabael bereits 2020 einen Kampf gegen Fury an. Damals musste sich der Brite auf seinen dritten Kampf gegen Deontay Wilder konzentrieren, und das Treffen fand nicht statt. Jetzt, einige Jahre später, haben sich die Umstände so entwickelt, dass dieser Kampf in naher Zukunft stattfinden könnte.
Parallel zu den boxsportlichen Intrigen schürt Fury das Interesse an seiner Karriere durch die Zusammenarbeit mit dem UFC-Chef Dana White und seinem neuen Boxkonglomerat Zuffa Boxing. Die Parteien haben eine «riesige Ankündigung» angekündigt, die in Kürze erfolgen soll.
Das endgültige Schicksal des nächsten Kampfes von Tyson Fury hängt nun vollständig von den Aktionen von Alexander Usyk ab. Solange der ukrainische Boxer keine endgültige Entscheidung bezüglich der obligatorischen Titelverteidigung getroffen hat, hält der Brite den Puls und ist bereit, den Champion jederzeit auf der legendären Arena 'Wembley' zu ersetzen.