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title: "Gemüse wird billiger, Beeren teurer: Wie sich die Lebensmittelpreise in der Ukraine in einer Woche verändert haben"
description: "Die Gemüsepreise in der Ukraine haben sich erneut geändert: Kartoffeln und Mais sind günstiger geworden, Knoblauch und Beeren hingegen teurer. Wir klären auf, welche Produkte erschwinglicher wurden und für welche man mehr zahlen muss. 🥔📉🍓📈"
date: 2026-07-06T13:44:00.000Z
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# Gemüse wird billiger, Beeren teurer: Wie sich die Lebensmittelpreise in der Ukraine in einer Woche verändert haben

![Verkäufer auf einem ukrainischen Markt mit Gemüse: Paprika, Auberginen, Zucchini, Preise auf Schildern](https://xab.info/media/2026/07/06/tseny-na-ovoshhi-i-yagody-v-ukraine-izmenenija-za-nedelyu/tseny-na-ovoshhi-i-yagody-v-ukraine-izmenenija-za-nedelyu-1.webp)

Der Markt für Obst- und Gemüseprodukte in der Ukraine zeigt eine unterschiedliche Dynamik: Während die Preise für die meisten saisonalen Gemüsesorten und Obst weiter sinken, verzeichnen einzelne Positionen wie Erdbeeren, Kirschen und Knoblauch einen Preisanstieg. Experten führen diese Schwankungen auf veränderte Angebotsmengen und die saisonale Nachfrage zurück.

### Kartoffeln und Mais sind günstiger geworden

Der deutlichste Preisrückgang wurde im Segment Kartoffeln und Zuckermais verzeichnet. Kartoffeln der neuen Ernte, die vor einer Woche noch 13–17 Griwna pro Kilogramm kosteten, werden nun zu Preisen von 12–16 Griwna angeboten. Auch normale Kartoffeln sind günstiger geworden: Der Preisspanne verschob sich von 13–45 Griwna auf 12–25 Griwna pro kg.

Rekordartig fiel der Preis für Zuckermais. Ende Juni lag der Preis für ein Kolben noch bei 33–38 Griwna, mittlerweile ist er auf 20–30 Griwna gesunken. Analysten von EastFruit stellen fest, dass dieses Produkt trotz des allgemein gestiegenen Angebots in den Regalen nach wie vor die Nachfrage führt.

### Preisanstieg bei Kräutern und einzelnen Gemüsesorten

Trotz des allgemeinen Trends zur Preissenkung haben einige Produktkategorien an Wert gewonnen. Ein signifikanter Preissprung wurde bei Knoblauch verzeichnet: Der Preis stieg von 70–110 Griwna auf 100–130 Griwna pro Kilogramm. Auch die neue Ernte von Zwiebeln verteuerte sich – von 16–18 Griwna auf 18–20 Griwna pro kg. Peking-Kohl stieg auf 53–57 Griwna und ist damit um einige Griwna teurer als in der Vorwoche.

Im Segment der Kräuter zeigte Dill den stärksten Anstieg. Der Preis stieg von 115–125 Griwna auf 145–155 Griwna pro Kilogramm. Die Preise für Petersilie, Salat und Rucola blieben hingegen unverändert.

### Obst und Beeren: Pfirsiche werden billiger, Heidelbeeren teurer

In der Kategorie Obst und Beeren zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. Pfirsiche verzeichneten den größten Preisrückgang: Der Preis fiel von 100–170 Griwna auf 35–85 Griwna pro Kilogramm. Gleichzeitig blieben die Preise für Äpfel, Bananen, Orangen und Zitronen unverändert.

Beeren hingegen verteuerten sich. Kirschen stiegen auf 80–130 Griwna pro kg, Erdbeeren auf 120–160 Griwna, und Heidelbeeren verzeichneten den höchsten Anstieg und erreichten 270–350 Griwna pro Kilogramm. Analysten stellen fest, dass das Interesse an Beeren, die zum Einfrieren gekauft werden, sowie an Wassermelonen und Melonen zunimmt.

### Ausblick für Juli: Brot und Milchprodukte

Neben der Obst- und Gemüsegruppe liegt der Fokus des Marktes auch auf anderen Grundnahrungsmitteln. Im Juli ist ein möglicher Preisanstieg bei Brot um etwa 5 % zu erwarten. Als Hauptgründe nennen die Hersteller die gestiegenen Kosten für Arbeitslohn infolge neuer Anforderungen an die Einberufung von Arbeitnehmern. Ein plötzlicher Preissprung wird jedoch nicht erwartet, da die Mehlpreise und die Getreideernte stabil bleiben.

In der Milchindustrie ist im Juli ebenfalls kein drastischer Preisanstieg zu erwarten. Nach Einschätzung von Branchenvertretern werden die Preise für Milch, Kefir, Butter und Hartkäse auf dem aktuellen Niveau bleiben, und ein Teil der Produkte wird weiterhin zu Aktionspreisen verkauft.