Die Ermittlungen im Fall des Mordes an Anastasia Berezovskaja, die des Attentats auf die Familie des ukrainischen Oligarchen Wadim Ermolajew in Monaco verdächtigt wird, haben einen kritischen Punkt erreicht. Das Büro des Generalstaatsanwalts der Ukraine hat offiziell mitgeteilt, dass zwei Männern der Verdacht vorgeworfen wurde. Ihnen wird vorsätzlicher Mord vorgeworfen, der von einer Gruppe von Personen im Voraus verabredet wurde.
Von Monaco nach Kiew: Die Route der Verdächtigen
Laut Ermittlungen kehrte Anastasia Berezovskaja am 1. Juli 2026 mit dem Bus auf das Territorium der Ukraine zurück, unmittelbar nach dem Vorfall im Fürstentum. Bereits am nächsten Tag stellten die Strafverfolgungsbehörden Monacos einen internationalen Haftbefehl gegen sie aus. Ukrainische Ermittler verfolgten rasch die Bewegungsabläufe der Frau und analysierten ihr Umfeld nach ihrer Rückkehr.
Im Rahmen der Überprüfung stießen die Strafverfolger auf zwei Männer, die in engem Kontakt mit Berezovskaja standen. Einer von ihnen wird als ehemaliger Strafverfolgungsbeamter charakterisiert, der andere ist ein aktiver Mitarbeiter des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums.
Finanzspuren und Geständnis
Der Hauptfaktor, der die Ermittler dazu veranlasste, diese Männer ins Visier zu nehmen, waren finanzielle Transaktionen. Es wurde festgestellt, dass beide Beschuldigte wiederholt Geld auf Bank- und Kryptowährungskonten von Berezovskaja überwiesen haben. Dies diente als Grundlage für die Überprüfung ihrer Beteiligung an der Organisation des Attentats in Monaco und der darauf folgenden Ereignisse.
Während der Ermittlungen gestand einer der Verdächtigen den Mord an der Frau nach ihrer Ankunft in der Ukraine. Er wies auch auf seinen Komplizen hin, was es den Strafverfolgungsbehörden ermöglichte, das Bild des Verbrechens wiederherzustellen.
Leiche gefunden, Haftbefehl beantragt
Dank der Aussagen eines der Beschuldigten führten die Ermittler ein Experiment durch, das sie zum Ort führte, an dem der Leichnam der Getöteten versteckt war. Am Abend des 6. Juli wurde unterhalb von Kiew eine vergrabene Leiche einer Frau entdeckt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits einen Antrag an das Gericht gestellt, beide Verdächtige ohne Möglichkeit einer Kaution in Haft zu nehmen.
Zustand der Opfer in Monaco
Parallel zur Untersuchung des Mordes an Berezovskaja gibt es Neuigkeiten über den Zustand der Opfer des Attentats vom 29. Juni in Monaco. Wadim Ermolajew selbst, der lange Zeit im Koma lag, ist bereits wieder bei Bewusstsein.
Seine Begleiterin Anna Nasobina befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Aufgrund schwerer Verletzungen mussten die Ärzte ihr beide Beine amputieren. Ihr 13-jähriger Sohn erlitt ebenfalls Verletzungen, jedoch besteht laut medizinischen Berichten keine Lebensgefahr für ihn.