In der Welt des Kinos und des Theaters ist ein trauriger Verlust zu beklagen: Der amerikanische Schauspieler Peter Van Norden ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Der Künstler, der den Zuschauern durch lebhafte komödiantische Rollen in Kultfilmen in Erinnerung geblieben ist, starb am Donnerstagmorgen in einem Krankenhaus in Südkalifornien.

Friedlicher Tod nach dem Kampf gegen Krankheiten

Von seinem Tod berichtete seine Ehefrau Wendy. Nach ihren Worten ist der Schauspieler friedlich gestorben, nachdem er längere Zeit mit mehreren Krankheiten gekämpft hatte. Wendy war in den letzten Momenten seines Lebens an seiner Seite und unterstützte ihren Mann. Die genauen Diagnosen gibt die Familie nicht bekannt und möchte die Details privat halten.

Von New York nach Hollywood

Peter Van Norden wurde am 16. Dezember 1950 in New York geboren. Sein professioneller Weg in der Filmbranche begann 1979 mit seinem Debüt in der Komödie „Squeeze Play“. In den folgenden Jahren arbeitete der Schauspieler sowohl im Kino als auch im Fernsehen aktiv und zeigte ein breites Spektrum an Fähigkeiten.

Zu seinen Filmprojekten zählen unter anderem „Blood Feud“, die Miniserie „The Stand“ und „Route 66 Diner“, in dem er gemeinsam mit Willem Dafoe spielte. Die größte Popularität brachte ihm jedoch seine komödiantischen Charaktere.

Kultrollen und die Theaterbühne

Zuschauer auf der ganzen Welt kennen Van Norden durch die Rolle des Offiziers Winnie Stullman im zweiten Teil der legendären „Police Academy“-Reihe. Außerdem ist er als exzentrischer ehemaliger Chef des Weißen Hauses, John Sununu, im Sequel der Kultkomödie „Nackte Waffe 2½: Der Geruch des Schreckens“ in Erinnerung geblieben.

Neben der Arbeit vor der Kamera widmete der Schauspieler viele Jahre dem Theater. Er trat auf der Bühne von Broadway und in Regionaltheatern in ganz den USA auf. Seine letzte Arbeit in seiner Karriere war das Stück „Corktown '39“, das im vergangenen Jahr in Los Angeles gezeigt wurde. Van Nordens Darstellung in dieser Produktion erhielt lobende Kritiken von lokalen Theaterkritikern.