In Montreal, Kanada, fand der dritte Etappenlauf des Kanu-Weltcups statt, der erneut zum Triumph der ukrainischen Nationalmannschaft wurde. Im Frauen-Zweier über 500 Meter zeigten die ukrainischen Sportlerinnen Anastasiya Rybatschok und Lyudmyla Luzan eine tadellose Technik und enorme Kraft und ließen die stärksten Teams der Welt hinter sich.

Die ukrainische Crew bewältigte die Distanz in einer Zeit von 2:02,02 Minuten und erzielte damit das beste Ergebnis aller Teilnehmer. Den zweiten Platz belegten die chinesischen Sportlerinnen Sun Mengya und Ma Yanan mit einer Zeit von 2:03,23 Minuten. Die Bronzemedaille sicherten sich die Spanierinnen Angel Moreno und Viktoria Yarchevska.

Der Weg zu den Olympischen Spielen 2028

Diese Etappe in Montreal hat eine strategische Bedeutung, da sie Teil der Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2028 ist. Der Sieg in Kanada bedeutet nicht nur Medaillen, sondern auch wichtige Punkte, die für die Sicherung der Quote für das wichtigste Sportereignis der Welt notwendig sind.

Für das Duo Rybatschok und Luzan war dieser Sieg bereits der dritte in der laufenden Saison. Zuvor hatten sie souverän die Etappe des Weltcups in Szeged und die Europameisterschaft, die in der portugiesischen Stadt Montemor-o-Velho stattfand, gewonnen. Diese Stabilität bestätigt ihren Status als eines der stärksten Paare der Welt.

Legende des ukrainischen Kanusports

Besondere Beachtung verdient der Beitrag von Lyudmyla Luzan zu diesem Erfolg – einer der am meisten dekorierten Sportlerinnen in der Geschichte des ukrainischen Kanusports. Ihre Palmarès ist beeindruckend: Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio gewann sie Silber und Bronze, und bei den Spielen 2024 in Paris stieg sie erneut auf die zweite Stufe des Podiums im Kanu-Zweier über 500 Meter.

Zudem ist Lyudmyla Luzan mehrfache Weltmeisterin und gewann die Weltmeisterschaften in den Jahren 2021, 2022, 2024 und 2025. Ihre Erfahrung und ihr Können, kombiniert mit der Technik ihrer Partnerin, ermöglichen es der ukrainischen Mannschaft, die Führungsposition in dieser Disziplin zu behaupten.