In der Welt der Hochtechnologie sind Informationslecks ein regelmäßiges Vorkommnis, doch die Geschichte mit den zukünftigen Smartwatches von Google geht über die üblichen Szenarien hinaus. Ein Prototyp des Geräts, das noch nicht offiziell vorgestellt wurde, wurde an einem der unerwartetsten Orte entdeckt – auf dem Meeresboden.
Fund vom Meeresgrund
Wie das Magazin Android Authority berichtet, machte ein Bekannter des Mitbegründers von Gearbox Software, Randy Pitchford, diesen einzigartigen Fund. Während eines Hobby-Tauchgangs vor der Küste der Insel St. Martin stieß der Taucher auf ein rätselhaftes Objekt. Zum Erstaunen des Forschers war das Gerät trotz des langen Aufenthalts unter Wasser noch funktionsfähig.
Nachdem ein Foto des Fundes im Internet veröffentlicht wurde, konnte der Besitzer des verlorenen Gadgets gefunden werden. In den sozialen Medien fand ein Treffen statt, bei dem das Gerät rechtmäßig an seinen Eigentümer zurückgegeben wurde.
Details zum Prototyp
Die veröffentlichten Fotos erregten nicht nur wegen des Fundortes, sondern auch aufgrund technischer Details Aufmerksamkeit. Auf der Rückseite des Gehäuses ist deutlich die Beschriftung „Google Pixel Watch 5' zu erkennen, was die Zugehörigkeit des Geräts zur kommenden Produktlinie bestätigt.
Das Aussehen des Prototyps ist den Serienmodellen der vorherigen Generationen fast identisch: Die Uhr behielt das charakteristische runde Design bei. Doch gerade die interne Ausstattung und die Sensorik wurden zur Hauptintrige für Tech-Blogger. Am Gehäuse sind Beschriftungen zu erkennen, die auf folgende Funktionen hinweisen:
- Überwachung des Sauerstoffgehalts im Blut (SpO2);
- Sensor für die elektrodermale Aktivität (EDA);
- Herzfrequenzsensor;
- Hauttemperatursensor;
- Ultrabreitband-Modul (UWB).
Zusätzlich ist am Gehäuse die Schutzklasse IP68 angegeben, was erklärt, warum das Gerät das Eintauchen in die Tiefe überstanden hat.
Was bedeutet das für den Markt?
Die aktuelle Generation der Pixel Watch wurde erst im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt, weshalb das Auftauchen eines Prototyps der fünften Version Fragen zur Entwicklungszeit aufwirft. Dennoch wirkt das gefundene Exemplar wie ein fast fertiges Produkt, was darauf hindeuten könnte, dass Google sich bereits in der aktiven Phase der internen Tests der Neuheit befindet.
Dieser Fall erinnert daran, wie zerbrechlich Geheimhaltung im Zeitalter der Massenproduktion sein kann. Zuvor waren ähnliche Lecks auch bei anderen Marken aufgetreten: Die Spezifikationen eines Motorola-Smartphones wurden vor der Präsentation bekannt, und Hüllen für ein faltbares iPhone enthüllten das Design des zukünftigen Apple-Flaggschiffs lange vor der offiziellen Ankündigung.