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title: "Google bestätigt Zero-Click-Angriffe auf Pixel: Modem-Schwachstelle ermöglichte Hack ohne einzigen Klick"
description: "Google hat die Ausnutzung einer zuvor unbekannten Zero-Click-Schwachstelle im Modem von Pixel-Smartphones bestätigt: Angreifer erhielten ohne jegliche Interaktion mit dem Gerät Zugriff auf das System. Nutzern wird empfohlen, das Update zu installieren."
date: 2026-09-17T08:16:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/google-pixel-zero-click-modem-schwachstelle
tags: [google-pixel, zero-click, cybersecurity, android, spyware]
publisher: "XAB.info"
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# Google bestätigt Zero-Click-Angriffe auf Pixel: Modem-Schwachstelle ermöglichte Hack ohne einzigen Klick

![Weißes Google-Pixel-Smartphone mit Kameraleiste, das die bestätigte Modem-Schwachstelle für Zero-Click-Angriffe zeigt](https://xab.info/media/2026/09/18/google-pixel-zero-click-uyazvimost-modema/google-pixel-zero-click-uyazvimost-modema-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Google hat bestätigt, dass die Schwachstelle in der Pixel-Software bereits in realen Angriffen ausgenutzt wurde
- Die Lücke befindet sich im Systemcode des Modems und ermöglichte das Verlassen der „Sandbox“ mit Zugriff auf die Daten
- Der Angriff erfolgte im Zero-Click-Format – ohne jegliches Zutun des Besitzers
- Experten bringen solche Schwachstellen mit kommerzieller Spähsoftware für Nachrichtendienste in Verbindung
- Pixel 6/6 Pro-Besitzern wird empfohlen, den Patch zu installieren: Die Unterstützung der 2021er-Modelle läuft im Oktober 2026 aus

Google hat offiziell bestätigt, dass Pixel-Smartphones Ziel gezielter Cyberangriffe wurden, die über eine zuvor unbekannte Schwachstelle in der Geräte-Software ausgenutzt wurden. Laut den Entwicklern wurde der Fehler bereits in realen Vorfällen von Angreifern ausgenutzt. Das Unternehmen hat keine vollständige Liste der betroffenen Modelle veröffentlicht und hat sich mit Kommentaren zu den hinter den Angriffen stehenden Personen oder Gruppen zurückgehalten. Die im Sicherheitsbulletin offengelegten technischen Details deuten jedoch auf einen systemischen Charakter der Lücke und ein hohes Gefährdungspotenzial für die Privatsphäre der Nutzer hin.

### Angriff ohne einzigen Klick

Das entscheidende Merkmal des Vorfalls ist das Zero-Click-Format: Die Ausnutzung der Schwachstelle erfolgte ohne jegliches Zutun des Gerätebesitzers. Das Opfer musste weder auf bösartige Links klicken, verdächtige Dateien öffnen, auf Nachrichten antworten noch fremden Inhalt laden. Alle Manipulationen wurden im Hintergrund ausgeführt, unsichtbar für die Hintergrundprozesse des Betriebssystems, was dieses Szenario zu einem der schwersten für die Erkennung und zu einem der wertvollsten für Überwachungszwecke macht.

### Lücke im Systemcode des Modems

Den technischen Angaben der Entwickler zufolge befindet sich die Schwachstelle im Systemcode des Pixel-Modems – dem Bauteil, das für die Verbindung des Geräts zu mobilen und drahtlosen Netzen zuständig ist. Die Ausnutzung des Fehlers ermöglichte es Angreifern, die isolierte Umgebung, die sogenannte „Sandbox“ des Modems, zu verlassen und auf das Hauptsystem des Geräts einschließlich der Nutzerdaten zuzugreifen. Eine solche Privilegieneskalation verwandelt einen lokalen Fehler im Netzwerkmodul in einen vollwertigen kompromittierten Zugriff auf den Inhalt des Smartphones.

### Wer steht hinter den Angriffen

Cybersecurity-Experten erklären, dass komplexe Schwachstellen vom Zero-Click-Typ in der Regel nicht in großangelegten Cyberkriminalitätskampagnen eingesetzt werden: Sie werden von Anbietern kommerzieller Spähsoftware gekauft und angewendet, die Überwachungsinstrumente an Regierungsstellen und Nachrichtendienste verkaufen. Genau deshalb entsprechen der gezielte Charakter der Angriffe und das Fehlen öffentlicher Erklärungen über das „Hacken von Millionen Geräten“ dem typischen Profil staatlicher oder quasi-staatlicher Überwachung und nicht einem klassischen Hacker-Vorfall.

### Was Pixel-Besitzer tun sollten

Experten empfehlen allen Pixel-Gerätebesitzern dringend, das letzte Android-Update mit dem entsprechenden Patch zu installieren. Die Verfügbarkeit des Patches kann unter „Einstellungen – System und Software-Updates“ geprüft werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Smartphones Pixel 6 und Pixel 6 Pro: Das aktuelle Quartalsupdate war für sie der letzte große Release, da die 2021 erschienenen Modelle dem Ablauf der fünfjährigen garantierten Unterstützung entgegengehen, die im Oktober 2026 endet. Besitzern dieser Geräte wird empfohlen, den aktuellen Patch zu installieren und über einen Wechsel zu einem neuen Gerät mit aktueller Sicherheitsunterstützung nachzudenken.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Angriffe ohne einzigen Klick: Google bestätigt gefährliche Schwachstelle in Pixel](https://www.rbc.ua/ukr/news/ataki-zhodnogo-klika-google-pidtverdila-nebezpechnu-1789629858.html) - Подтверждает zero-формат атак и официальное признание Google.
- [Google bestätigt Angriffe auf Pixel-Smartphones – Modem-Schwachstelle ermöglichte das stille Hacken eines ...](https://3dnews.ru/1148619/google-priznala-ataki-na-smartfoni-pixel-uyazvimost-modema-pozvolila-tayno-vzlomat-kakoeto-kolichestvo-ustroystv) - Указывает на локализацию пробела в модеме и точечный характер взломов.
- [Google meldet Zero-Day-Angriffe auf Pixel-Telefonbesitzer](https://runet.news/news/80153) - Фиксирует квалификацию инцидента как атаки нулевого дня.
- [Sie haben nichts gedrückt? Egal! Für das Hacken eines Pixel reicht das bereits](https://www.securitylab.ru/news/577486.php) - Детализирует отсутствие необходимости во взаимодействии пользователя.

## ❓ FAQ

### Q: Was ist eine Zero-Click-Schwachstelle in Pixel?
**A:** Dies ist ein Fehler, der ohne jegliches Zutun des Besitzers ausgenutzt werden kann: Es ist nicht nötig, Links, Dateien oder Nachrichten zu öffnen. Der Angriff erfolgt im Hintergrund, unsichtbar für das System.

### Q: Wo genau befindet sich die Schwachstelle?
**A:** Laut Google liegt die Lücke im Systemcode des Pixel-Modems – dem Bauteil, das für die Verbindung zu mobilen und drahtlosen Netzen zuständig ist. Ihre Ausnutzung ermöglichte es, die isolierte „Sandbox“ zu verlassen und auf das Hauptsystem sowie die Daten zuzugreifen.

### Q: Welche Modelle wurden angegriffen?
**A:** Google hat nicht präzisiert, welche Pixel-Modelle genau betroffen sind, und keine Informationen über die Urheber der Angriffe offengelegt.

### Q: Was sollten Pixel-Besitzer tun?
**A:** Das letzte Android-Update über das Menü „Einstellungen – System und Software-Updates“ installieren. Pixel 6 und 6 Pro-Besitzer sollten zusätzlich beachten, dass die garantierte Unterstützungsdauer dieser Modelle im Oktober 2026 ausläuft.