Der Technologie-Riese Google hat einen strategischen Schritt unternommen, um seine wachsende Infrastruktur für künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste mit nachhaltiger Energie zu versorgen. Das Unternehmen hat ein langfristiges Abkommen mit dem führenden deutschen Energieversorger RWE (RWE AG) über den Kauf von 155 Megawatt Solarenergie im US-Bundesstaat Oklahoma geschlossen.

Laut Daten, die von der Quelle Iksbt.com veröffentlicht wurden, ist die Transaktion auf 15 Jahre ausgelegt und wird ein Schlüsselelement der Energiestrategie von Google in der Region sein. Der Strom wird im Rahmen des Projekts Crooked Creek Solar geliefert, das RWE direkt in Oklahoma errichten plant.

Zeitplan für die Projektumsetzung

Der Bau des großen Solarkraftwerks ist für Ende 2026 geplant. Die vollständige Inbetriebnahme des Objekts wird für 2028 erwartet. Diese Entscheidung ermöglicht es Google, die Einführung neuer Kapazitäten mit den Plänen zur Erweiterung seiner Rechenzentren zu synchronisieren, die enorme Mengen an Strom für den Betrieb von KI-Servern verbrauchen.

Kontext der Präsenz von RWE in Oklahoma

Das Projekt Crooked Creek Solar ist kein Einzelfall. Das deutsche Unternehmen RWE verfügt bereits über erhebliche Erfahrung im Bundesstaat Oklahoma. Derzeit betreibt der Versorger dort das Windkraftwerk Boiling Springs mit einer Leistung von 148 Megawatt.

Zudem befinden sich in der Region noch sechs weitere große Energieprojekte mit einer Gesamtleistung von 1,6 Gigawatt in der Entwicklungsphase. Dies zeigt, dass Oklahoma zu einem wichtigen Hub für RWE in den USA wird und Google ein Schlüsselpartner bei der Umsetzung dieser Initiativen ist.

Infrastruktur-Boom von Google im Bundesstaat

Das Interesse von Google an Oklahoma ist von langfristiger Natur. Im Jahr 2011 eröffnete das Unternehmen einen großen Campus in der Stadt Pryor, der seither regelmäßig erweitert wurde. Im August des vergangenen Jahres kündigte Google massive Investitionen in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von Cloud-Technologien und KI-Infrastruktur in diesem Bundesstaat an.

Anfang 2026 haben die lokalen Behörden offiziell das Projekt zum Bau eines neuen Rechenzentrums des Unternehmens in der Stadt Tulsa genehmigt. Der Kauf von Solarenergie von RWE fügt sich logisch in diesen Plan ein und gewährleistet die ökologische Nachhaltigkeit sowie die Energiesicherheit der neuen Kapazitäten.