Im Internet sind erste Bilder von Geräten erschienen, die unter dem Namen Googlebook laufen – einer neuen Geräteklasse, die die veralteten Chromebook ersetzen soll. Laut Leaks werden die Neuheiten von Lenovo und anderen Google-Partnern bereits diesen Herbst debütieren. Dieses Ereignis markiert einen fundamentalen Wandel in der Strategie des Suchmaschinenriesen.
Design und Gerätepalette
Die veröffentlichten Renderings zeigen drei Gadgets von Lenovo, die das Fundament der neuen Plattform bilden. Die Serie wird einen klassischen Laptop in zwei Größen umfassen, der optisch an das Modell Chromebook Plus 14 erinnert, sowie ein 2-in-1-Transformationsgerät. Letzteres ähnelt dem IdeaPad Pro Gen 2 und bietet ein Ständer-Design mit abnehmbarer Tastatur. Wahrscheinlich wird die Googlebook-Ökosystem nicht nur traditionelle Laptops, sondern auch Tablet-PCs umfassen.
Alle vorgestellten Modelle sind in einem strengen Weiß gehalten und verfügen über verschiedene Kombinationen von USB-C- und USB-A-Anschlüssen. Das wichtigste visuelle Unterscheidungsmerkmal der neuen Plattform ist jedoch die LED-Leiste Glowbar. Dieses Element ist in die Außenverkleidung des Gehäuses und den Kamerablock der Tablets integriert.
Glowbar wird zum Markenzeichen des neuen Ökosystems. Ähnliche Beleuchtungslösungen werden auch in der kommenden Smartphone-Serie Google Pixel 11 erwartet, was auf den Wunsch des Unternehmens hinweist, die visuelle Sprache seiner Geräte zu vereinheitlichen.
Neues Betriebssystem und Abschied von ChromeOS
Der Hauptunterschied zwischen Googlebook und seinen Vorgängern liegt „unter der Haube'. Die neue Plattform verzichtet vollständig auf das alte Betriebssystem ChromeOS. Stattdessen erhalten die Geräte ein auf Android basierendes Betriebssystem mit tiefer Integration der künstlichen Intelligenz Gemini.
Das System wird spezielle Smart-Steuerungsfunktionen unterstützen, die die Interaktion mit Inhalten vereinfachen sollen. Insbesondere wurde das Tool Magic Pointer vorgestellt. Es ermöglicht Benutzern, kontextbezogene KI-Hinweise durch schnelles Schütteln des Mauszeigers oder Sprachbefehle aufzurufen.
Der offizielle Start der ersten Welle von Googlebook-Geräten von Partnermarken ist für den Herbst geplant. Dieses Ereignis könnte den Markt für erschwingliche Laptops grundlegend verändern, indem es die Mobilität von Android mit den Möglichkeiten der Desktop-Arbeit verbindet.