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title: "GPSS: Keine Relaisstationen für russische Drohnen in Belarus in der vergangenen Woche registriert"
description: "GPSS-Sprecher Andrij Demtschenko teilte mit, dass in der vergangenen Woche in Belarus keine Relaisstationen für russische Drohnen registriert wurden und es keine Truppenansammlungen an der Grenze gibt. Kiew behält indessen die aufklärungsdienstliche Kontrolle bei."
date: 2026-11-04T14:45:31.436Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/gpss-belarus-drohnen-relais-keine-aktivitaet
tags: [ukraine, belarus, drones, border-security, russia]
author: "Alexander Buran"
publisher: "XAB.info"
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# GPSS: Keine Relaisstationen für russische Drohnen in Belarus in der vergangenen Woche registriert

![Drei schwarze Kampfdrohnen stehen auf Tarnnetzen auf dem Boden in einem Feld](https://xab.info/media/2026/11/04/gpsu-belarus-drone-relays-no-activity/gpsu-belarus-drone-relays-no-activity-1.webp)

## Kernpunkte

- Laut GPSS-Sprecher Andrij Demtschenko wurden in der vergangenen Woche in Belarus keine Signal-Relaisstationen für russische Kampfdrohnen registriert.
- An der ukrainisch-belarussischen Grenze ist nach Angaben der Grenzschützer keine Aufstockung von Gruppierungen, Technik oder Personal zu beobachten.
- Kiew behält dabei die ständige Aufklärungskontrolle bei und betont, dass die Bedrohung durch Belarus nicht verschwunden ist.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts um Belarus und die Ukraine hat der Staatliche Grenzdienst der Ukraine eine aktualisierte Einschätzung der Lage an der belarussischen Grenze vorgelegt. GPSS-Sprecher Andrij Demtschenko teilte mit, dass in der vergangenen Woche auf dem Gebiet von Belarus keine Aktivitäten von Relaisstationen verzeichnet wurden, die das Signal für russische Kampfdrohnen verstärken. Die Erklärung erfolgte in einem Kommentar, der von RBC-Ukraine unter Bezugnahme auf „Ukrinform“ übermittelt wurde.

### Stille an der Grenze: Was die Grenzschützer sagen

Demtschenko betonte, dass in Richtung der Staatsgrenze von belarussischer Seite derzeit keine Versuche zur Aufstockung von Gruppierungen, zur Konzentration von Militärtechnik oder von Personal zu beobachten seien. Seinen Angaben zufolge wurden in der laufenden Woche keine Fälle von Einschaltungen von Relaisstationen festgestellt, die Signale für Luftschlagmittel speisen. Gleichzeitig rief der GPSS-Sprecher dazu auf, wachsam zu bleiben: Ukrainische Aufklärungseinheiten, das Verteidigungsministerium und der Grenzdienst selbst würden die Situation tief im belarussischen Territorium ständig beobachten.

### Relaisstationen: Von periodischer Aktivierung zur Windstille

Zuvor, so erinnert die Publikation, hatte Demtschenko erklärt, Belarus schalte periodisch Relaisstationen ein, die während Beschüssen der Ukraine das Signal für russische Drohnen verstärken. Eine ähnliche Einschätzung gab auch der Berater des Verteidigungsministers Serhij „Flasch“ Beskrestnow ab, der vermutete, dass Relaisstationen auf belarussischem Territorium weiterhin für Drohnenangriffe genutzt werden. Der Chef des militärischen Nachrichtendienstes der Ukraine (HUR), Oleh Iwaschtschenko, bestätigte seinerseits die Wiederaufnahme des Betriebs solcher Relaisstationen und betonte, dass die Ukraine über ausreichend Kapazitäten zu deren Zerstörung verfüge. Die aktuelle Erklärung über eine wöchentliche Windstille sieht somit wie eine Aktualisierung des früheren Bildes aus und nicht wie dessen Widerlegung.

### Bedrohung nicht beseitigt: Die Position Kiews

Der GPSS-Sprecher erinnerte daran, dass Belarus nach Einschätzung Kiews weiterhin unter starkem Einfluss des Kremls steht und die Bedrohung von seiner Seite nicht verschwindet. Selbst bei fehlender verzeichneter Aktivität in der letzten Woche halten die ukrainischen Behörden den Modus der ständigen Aufklärungskontrolle aufrecht. Der visuelle Kontext des Themas — Drohnen wie die auf dem Bild gezeigten —, bleibt einer der Schlüsselfaktoren für den Druck auf die Grenzregionen.

### Was das in der Praxis bedeutet

Für Beobachter bedeutet die Erklärung der Grenzschützer, dass das Risiko von Angriffen unter Verwendung belarussischer Relaisstationen nach Angaben des GPSS in den kommenden Tagen gesunken, aber nicht vollständig beseitigt ist. Kiew bleibt, wie aus den Worten von Demtschenko und Iwaschtschenko hervorgeht, sowohl zum Aufklärungsmonitoring als auch zur Zerstörung der Relaisminfrastruktur im Falle ihrer Wiedereinschaltung bereit. Das Ergebnis der Woche hält somit eine vorübergehende Windstille in belarussischer Richtung fest, ohne die Gesamteinschätzung der Bedrohung zu ändern.

## Faktencheck und Quellen

- [Угроза из Беларуси: в ГПСУ сделали заявление о работе ретрансляторов для дронов](https://www.rbc.ua/ukr/news/zagroza-bilorusi-dpsu-zrobili-zayavu-shchodo-1793802634.html) - Direkte Zitate von GPSS-Sprecher Andrij Demtschenko über die Nicht-Erfassung von Relaisstationen während der Woche und das Fehlen von Truppenkonzentrationen an der Grenze; frühere Aussagen von Demtschenko, Beskrestnow und Iwaschtschenko werden erwähnt. Quelle — RBC-Ukraine unter Berufung auf Ukrinform.

## Häufige Fragen

### Was hat der GPSS-Sprecher über Relaisstationen in Belarus mitgeteilt?

Andrij Demtschenko erklärte, dass in der vergangenen Woche auf dem Gebiet von Belarus keine Relaisstationen betrieben wurden, die das Signal für russische Luftschlagmittel speisen.

### Gibt es Truppenansammlungen an der Grenze zu Belarus?

Laut Demtschenko sind in Richtung der Grenze von belarussischer Seite bisher keine Versuche zur Aufstockung von Gruppierungen, Konzentration von Militärtechnik oder Personal zu beobachten.

### Hält Kiew die Bedrohung durch Belarus für beseitigt?

Nein. Der GPSS-Sprecher erinnerte daran, dass Belarus nach Einschätzung Kiews unter starkem Einfluss des Kremls bleibt und die Bedrohung nicht verschwindet; Geheimdienst und Grenzschützer setzen das ständige Monitoring fort.