Das große Sprachmodell GPT-6 Astra von OpenAI hat als erstes seiner Art im Rahmen des Testprojekts DrivingBench erfolgreich ein Auto gesteuert. Bis zu einem vollwertigen Autopiloten ist es noch ein weiter Weg: Das Fahrzeug bewegte sich extrem langsam, und die API-Kosten waren selbst mit Token-Caching erheblich.
Versuchsverlauf und Testergebnisse
Während der Tests scheiterten Modelle wie OpenAI GPT-5.6 Sol, SpaceXAI Grok 4.6 und Anthropic Claude Fable 5.1 komplett daran, die Teststrecke zu bewältigen. Lediglich OpenAI GPT-6 Astra steuerte einen Toyota Corolla im zweiten Anlauf über eine 134,7 Meter lange Strecke auf einem Parkplatz.
Prozessökonomie und Kostenvergleich
Das Auto fuhr mit einer Geschwindigkeit von rund 1,5 km/h und verbrauchte dabei 6,6 Millionen Token. Unter Berücksichtigung der Hardware- und API-Kosten beliefen sich die Gesamtausgaben auf 57,46 US-Dollar pro Kilometer. Das ist mehr als 500-mal teurer als herkömmlicher Kraftstoff.
KI-Wahrnehmung und Expertenfazit
Die Forscher räumten ein, dass sie die Modelle absichtlich getäuscht und ihnen vorgegaukelt hatten, sich in einer Simulation zu befinden, da reale Bilder Panik auslösten. Langfristig sehen Experten die Lösung in der Distillation großer Modelle in kompakte Bordversionen.