In Podolsk im Gebiet Odessa ereignete sich ein Vorfall mit der Verwendung von Munition, bei dem ein Minderjähriger verletzt wurde. Ein 51-jähriger Mann, der sich in einem Zustand der Alkoholintoxikation befand, warf eine Granate in Richtung einer Gruppe von Jugendlichen.
Details des Vorfalls
Die Ereignisse spielten sich in der Nähe einer lokalen Bildungseinrichtung ab. Laut Ermittlungen begann der Beschuldigte, die Kinder zu belästigen, einen Streit zu provozieren und sie zu bedrohen. Trotz der Bemerkungen von Passanten holte der Mann ein explosives Gerät hervor und warf es in Richtung der Jugendlichen.
Infolge der Explosion erlitt ein 13-jähriger Junge körperliche Verletzungen. Die medizinische Hilfe wurde vor Ort geleistet; eine Hospitalisierung war nicht erforderlich. Der endgültige Schweregrad der Verletzungen wird durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung festgestellt. Am Tatort wurden Trümmerteile sichergestellt, die vorläufig einer Handgranate zugeordnet werden.
Status des Verdächtigen
Die Strafverfolgungsbehörden haben festgestellt, dass der Verdächtige ein Soldat ist, der sich unbefugt von seiner Militäreinheit entfernt hat. Ihm wurde der Verdacht gemäß Teil 4 des Artikels 296 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Rauferei unter Verwendung von Waffen oder Gegenständen, die im Voraus zur Verursachung von Körperverletzungen vorbereitet wurden) mitgeteilt.
Die Strafsanktion des Artikels sieht eine Freiheitsstrafe von 3 bis 7 Jahren vor. Das Gericht hat den Beschuldigten in Haft genommen, ohne die Möglichkeit einer Kaution.
Kontext
Kürzlich ereignete sich in der Region Charkiw eine Tragödie mit ähnlicher Waffentechnik: Drei Männer starben aufgrund von fahrlässigem Umgang mit einer Granate während des Alkoholkonsums. In jenem Fall wurde die Munition in einem Pullover gefunden, und die Explosion erfolgte nach dem Ziehen des Zündsicherungsringes.