Die Nacht zum 7. Juni wurde für die Ukraine zu einer Zeit eines massiven Luftangriffs. Die russische Seite führte einen beispiellosen Angriff durch und setzte 236 Kampfdrohnen ein. Die ukrainischen Luftverteidigungskräfte wiesen den Angriff ab und schlugen die überwiegende Mehrheit der Ziele ab, jedoch wurden Treffer und das Herabstürzen von Trümmerteilen registriert.
Umfang und Typen der eingesetzten Drohnen
Laut Angaben der Luftstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine, die von RBC-Ukraine zitiert werden, starteten feindliche Drohnen aus mehreren Richtungen: Brjansk, Kursk, Millerowo, Orel, Primorsko-Achtarsk in Russland sowie vom besetzten Gebiet der Oblast Donezk.
Im Arsenal des Gegners waren verschiedene Drohnenmodelle vertreten, darunter:
- Drohnen vom Typ Shahed;
- „Gerbera“-Drohnen;
- UAV „Italmas“;
- Imitationsdrohnen vom Typ „Parodia“.
Wie der Angriff abgewehrt wurde
Der Schutz des ukrainischen Luftraums in dieser Nacht erfolgte durch Luftstreitkräfte, Flakraketenverbände, Einheiten der elektronischen Kampfführung (EK) und mobile Feuergruppen. Auch eigene unbemannte Systeme wurden aktiv eingesetzt.
Stand 08:30 Uhr wurde bestätigt, dass die Luftverteidigung 215 feindliche Drohnen abgeschossen oder neutralisiert hat. Erfolgreiche Abfänge wurden im Norden, Süden und Osten des Landes registriert.
Folgen der Schläge
Trotz der hohen Effizienz der Luftverteidigung konnten Vorfälle nicht vollständig vermieden werden. Es wurden 17 Treffer von Kampfdrohnen an 13 verschiedenen Standorten registriert. Darüber hinaus wurde an 9 Standorten das Herabstürzen von Trümmerteilen abgeschossener Drohnen festgestellt.
Die Luftstreitkräfte der Ukraine warnten davor, dass der Angriff andauert und sich feindliche Drohnen immer noch im Luftraum befinden. Die Zivilbevölkerung wird dringend aufgefordert, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
Lage in den Regionen
Besondere Folgen wurden in Saporischschja registriert. In der Nacht zum 7. Juni und am Morgen wurde die Stadt angegriffen, was zu einem teilweisen Stromausfall und Versorgungsunterbrechungen führte.
Die Lage bleibt auch in anderen Regionen angespannt. In der Oblast Sumy griffen russische Truppen die Energieinfrastruktur, Tankstellen und Posttransporte an, wodurch Verletzte zu beklagen sind.
Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall im Schwarzen Meer. Am Samstag, dem 6. Juni, griffen die Besatzer zwei zivile Such- und Rettungsschiffe an, die eine humanitäre Mission durchführten. Durch das Beschuss gibt es Verletzte.