In Kiew wurde ein entscheidender Schritt zur Rettung eines der wichtigsten Symbole der ukrainischen Staatlichkeit und Kultur abgeschlossen. Die Rettungskräfte des Staatlichen Amtes für Notfälle (GSCHS) haben den Plan zur Notfallreparatur des Daches der Dormitionskathedre des Kiewer Höhlenklosters vollständig umgesetzt, das durch russische Beschüsse beschädigt worden war.
Abschluss der ersten Phase: Schutz vor Zerstörung
Stand 23. Juni sind die dringenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Daches zu 100 % abgeschlossen. Dies war das Ergebnis der anstrengenden Arbeit von Fachleuten, die mehr als eine Woche am Objekt verbrachten. Die Hauptaufgabe der Rettungskräfte bestand darin, das einzigartige historische Bauwerk so schnell wie möglich vor Witterungseinflüssen zu schützen und eine weitere Zerstörung der Konstruktion zu verhindern.
Die Notfallarbeiten direkt auf dem Dach wurden heute eingestellt. Der Prozess der Beseitigung der Folgen des Angriffs im Inneren des Gebäudes geht jedoch weiter. Um der erhöhten Feuchtigkeit entgegenzuwirken, die nach der Beschädigung des Daches entstanden war, haben die Rettungskräfte spezielle Ausrüstung bereitgestellt. Wie der Leiter des GSCHS, Andrei Danik, präzisierte, arbeiten rund um die Uhr Heizgebläse am Objekt, um die Baukonstruktionen und Innenräume zu trocknen.
Arbeit unter Bedrohung
Die Wiederherstellung der Dormitionskathedre, die bereits im 11. Jahrhundert gegründet und Ende der 1990er Jahre wiederhergestellt wurde, stellte eine Aufgabe von erhöhter Komplexität dar. Jeder Meter des Territoriums des Kiewer Höhlenklosters besitzt einen enormen kulturellen und geistigen Wert, was den Rettungskräften eine besondere Verantwortung auferlegte. Die Arbeiten wurden unter extrem schwierigen Bedingungen und unter ständiger Bedrohung durch feindliche Gegenangriffe durchgeführt.
Für die Umsetzung dieser groß angelegten Operation wurde eine starke Einsatzgruppe aufgestellt. Bei der Beseitigung der Folgen des Angriffs waren mehr als 100 Rettungskräfte aus verschiedenen spezialisierten Einheiten des GSCHS beteiligt. Der Leiter der Behörde, Andrei Danik, dankte dem gesamten Personal für den gezeigten Professionalismus und die Hingabe bei der Rettung des unschätzbaren Erbes der Ukraine.
Chronik der Zerstörungen
Ursache der dringenden Wiederherstellungsarbeiten war der massierte Angriff russischer Truppen auf die ukrainische Hauptstadt in der Nacht vom 15. Juni 2026. Bei dem Treffer landete eine der Granaten in unmittelbarer Nähe des Reservats. Die Druckwelle und die herumfliegenden Trümmer verursachten erhebliche Schäden an der Dormitionskathedre, dem Haupttempel des Klosterkomplexes. Nun, da das Dach der Kathedre wiederhergestellt ist, gehen die Spezialisten zum nächsten Schritt über – der vollständigen Restaurierung und der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des Tempels.