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title: "Hamas fordert von Trumps „Friedensrat', Israel zum Frieden zu zwingen: Details der Verhandlungen mit Kushner"
description: "🚨 Hamas hat Trumps „Friedensrat' aufgefordert, Israel zum Frieden zu zwingen. Der Anführer der Gruppierung traf Jared Kushner in Ägypten und stellte eine Bedingung: Netanjahu muss den Plan öffentlich bestätigen. Israel lehnt ab und beruft sich auf die Wahlen am 27. Oktober. 🇮🇱🇵🇸 #Hamas #Israel #Trump #Kushner #Friedensplan"
date: 2026-08-17T00:10:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/hamas-fordert-von-trumps-friedensrat-israel-zum-frieden-zu-zwingen
tags: [hamas, israel, trump, kushner, gaza, peace-plan, middle-east]
publisher: "XAB.info"
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# Hamas fordert von Trumps „Friedensrat', Israel zum Frieden zu zwingen: Details der Verhandlungen mit Kushner

![Kämpfer von Hamas mit Waffen und grünen Flaggen auf einem Marsch in Gaza, fordern Frieden vom Friedensrat von Trump](https://xab.info/media/2026/08/17/hamas-potreboval-ot-soveta-mira-trampa-prinudit-izrail-k-miru/hamas-potreboval-ot-soveta-mira-trampa-prinudit-izrail-k-miru-1.webp)

In einer Zeit wachsender Spannungen im Nahen Osten, in der das politische Klima im Jahr 2026 weiterhin extrem instabil bleibt, hat die Gruppierung Hamas eine weitreichende Erklärung abgegeben, die sich an die internationale Bühne richtet. Während eines kürzlichen Treffens in Ägypten traf sich der Anführer der Organisation mit Jared Kushner, dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Donald Trump. Im Anschluss an das Gespräch wandte sich Hamas offiziell an Trumps geschaffenen „Friedensrat' und forderte diesen auf, alle verfügbaren Druckmittel einzusetzen, um Israel dazu zu bewegen, den vorgeschlagenen Plan zur Lösung der Situation im Gazastreifen zu akzeptieren.

### Forderung nach erzwungener Einhaltung von Verpflichtungen

In der Erklärung der Gruppierung wird der „Friedensrat' eindeutig aufgefordert, in die Situation einzugreifen und die israelischen Behörden zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zu „zwingen'. Insbesondere fordert Hamas ein Ende der Verstöße, der Tötungen und Invasionen sowie die Genehmigung einer „Roadmap' für die zweite Phase des Waffenstillstandsplans. Dieser Plan wurde unter Vermittlung der USA entwickelt und sieht eine schrittweise Beilegung des Konflikts vor. Allerdings stellen Quellen fest, dass Hamas harte Bedingungen stellt: Die Umsetzung des Entwaffnungsplans wird erst beginnen, wenn der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu öffentlich seine Bindung an die Bedingungen des Abkommens bestätigt.

### Position Israels und Wahlkampf-Rhetorik

Unterdessen vertritt die israelische Seite eine harte Position. Laut dem Verlag The Times of Israel hat sich Benjamin Netanjahu öffentlich gegen den Vorschlag von Hamas ausgesprochen und scheint nicht bereit zu sein, seine Haltung zu ändern. Dies wird durch die bevorstehenden Wahlen zur Knesset am 27. Oktober 2026 erklärt. Für den israelischen Ministerpräsidenten wäre die Unterstützung eines Friedensplans, der von der Wählerschaft als Zugeständnis an Terroristen wahrgenommen werden könnte, ein politisch riskanter Schritt. Netanjahu hat wiederholt erklärt, dass der Abzug israelischer Truppen aus dem Gazastreifen nur möglich ist, wenn Hamas tatsächlich und nicht nur formal aufgelöst wird.

### Widersprüchliche Daten

Bei der Analyse der Situation zeigen sich erhebliche Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Aussichten auf einen Friedensprozess. Einerseits hofft der „Friedensrat', dass es ausreichen wird, Netanjahu stillschweigend zu überzeugen, die Angriffe der IDF auf Gaza zu beenden, damit Hamas den Entwaffnungsprozess beginnen kann. Andererseits weisen arabische Diplomaten und Vertreter von Hamas darauf hin, dass die terroristische Gruppierung keine Zugeständnisse machen wird, ohne eine öffentliche Erklärung des israelischen Ministerpräsidenten zur Unterstützung des Friedensplans. Dies führt zu einer Sackgasse in den Verhandlungen, in der jede Seite von der anderen öffentliche Garantien fordert, die politisch nachteilig sein könnten.

### Kontext des Entwaffnungsabkommens

Zur Erinnerung: Vor einigen Wochen erklärte US-Präsident Donald Trump, dass der „Friedensrat' ein Abkommen mit Hamas erzielt habe. Gemäß diesem Abkommen sollte sich die Gruppierung entwaffnen, und die Kontrolle über den zivilen Bereich und den Sicherheitsbereich im Gazastreifen wurde an eine neue palästinensische Regierung übergeben. Diese Initiative wurde jedoch von Israel blockiert. Netanjahu lehnte die Friedensinitiative ab und erklärte, dass ein Abzug israelischer Truppen nur möglich sei, wenn Hamas tatsächlich vernichtet wird. Somit stellt die aktuelle Forderung von Hamas an den „Friedensrat' einen Versuch dar, den israelischen Widerstand durch internationalen Druck zu umgehen.