Ein Licht, das nicht erlosch: Erinnerungen an Hayden Panettiere
Nach dem Tod der amerikanischen Schauspielerin Hayden Panettiere haben Freunde, Kollegen und Prominente persönliche Erinnerungen an die Starin geteilt. Sie erinnern sich nicht nur an ihr Talent, sondern auch an ihren Humor, ihre Güte, ihre Unterstützung anderer und die erstaunliche Reife, die Panettiere bereits in jungen Jahren besaß. Diese Geschichten zeichnen das Porträt einer Person, die bei denen, die sie persönlich kannten, tiefe Spuren hinterlassen hat.
Charles Esten: Unterstützung, die zur Freundschaft wurde
Eine der persönlichsten Erinnerungen veröffentlichte Panettières Serienkollege aus „Nashville', Charles Esten. Der Schauspieler erinnerte sich an ihr erstes Treffen: Er hatte gerade ein Vorsprechen für die Serie beendet und stieß beim Verlassen des Raumes zufällig auf Hayden. Sie hatte seine Darbietung gehört und begann sofort, ihn zu unterstützen. Später erhielten beide Rollen und arbeiteten sechs Staffeln lang zusammen. Laut Esten wurden sie schnell Freunde, arbeiteten viel, lachten aber gleichzeitig und hatten eine gute Zeit auf dem Set. Er nannte Hayden eine außerordentlich talentierte, intelligente, charismatische und warme Person. „Was für ein großes Geschenk es war, mit ihr zu spielen, mit ihr zu singen und einfach ihre Freundin zu sein', schrieb der Schauspieler. Esten erinnerte sich auch daran, dass Panettiere seiner Familie sehr nahe stand und seine Frau Petty besonders liebte.
Brittany Snow: Geschwisterliebe hinter den Kulissen
Brittany Snow kannte Hayden bereits aus der Kindheit. Die Schauspielerinnen spielten drei Jahre lang Schwestern in der Serie „Guiding Light' (dt. „Der Leuchtturm'). Snow veröffentlichte ein Archivfoto, auf dem sie die kleine Hayden auf den Armen hält und sie auf die Wange küsst. Laut der Schauspielerin hatten sie viel mehr gemeinsam, als sie Panettiere damals je sagen konnte. „Ich durfte drei Jahre lang deine Schwester spielen. Ich fühlte mich in so vielem mit dir verbunden', schrieb sie. Snow erinnerte sich an Hayden als jemanden, der immer bereit war, zu unterstützen, neugierig, lustig und mutig blieb. Ihr Talent und ihr Bestreben, „ein helles Licht zu sein', wurden als unglaublich bezeichnet.
Heather Matarazzo: Vom Zug zum Ruhm
Ein weiterer Star, der Panettiere lange vor ihrem weltweiten Ruhm kannte, ist die Schauspielerin aus „The Princess Diaries', Heather Matarazzo. Sie lernten sich noch als Kinder im Zug der Long Island Rail Road kennen, als beide nach New York zu Schauspieler-Vorstellungen fuhren. Später kreuzten sich ihre Wege wiederholt im Erwachsenenalter. „Jedes Mal, wenn sich unsere Wege kreuzten, füllte sich mein Herz. Sie war besonders', erinnerte sich Matarazzo. Laut ihr besaß Hayden eine außerordentlich lebendige Energie und großes Talent, und sie erinnerte sich an sie als echtes „Licht'.
Kelly Osbourne: Verständnis durch Erfahrung
Die TV-Starin Kelly Osbourne teilte eine viel persönlichere Erinnerung. Sie merkte an, dass sie und Hayden sich besonders gut verstanden, weil sie ähnliche Erfahrungen mit dem Aufwachsen unter der ständigen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gemacht hatten. Ihrer Meinung nach können nur wenige Menschen wirklich verstehen, wie einsam ein solches Leben sein kann, selbst wenn man ständig von Menschen umgeben ist. „Wir verstanden uns so, wie es nur sehr wenige Menschen können', schrieb Osbourne. Sie nannte Panettiere eine enge Freundin und gab zu, dass sie sich für immer an sie erinnern wird.
Taryn Manning: Humor und Aufrichtigkeit
Die Schauspielerin Taryn Manning erinnerte sich an eine ganz andere Hayden – lustig, einfach und bereit, jede seltsame Situation in einen Witz zu verwandeln. Laut ihr blieb Panettiere jedes Mal, wenn sie sich trafen, gleich – freundlich, bodenständig und aufrichtig. Besonders Manning erinnerte sich an ihr Treffen in Washington. Sie befanden sich inmitten einer großen Anzahl ernster Männer in Anzügen, warfen sich Blicke zu und konnten vor der Absurdität der Situation nicht aufhören zu lachen. Schließlich gingen sie einfach weg und aßen zusammen. Genau so erinnerte sich Manning an Panettiere – leicht, lustig und echt.
Bryan Fuller: Muse für einen Geschichtenerzähler
Der Drehbuchautor und Produzent der Serie „Heroes', Bryan Fuller, erinnerte sich daran, welchen Einfluss Panettiere auf ihn als Autor hatte. Er arbeitete an der Geschichte ihrer Figur Claire Bennet in der ersten Staffel der kultigen Serie. Fuller gab zu, dass Hayden für ihn weit mehr war als nur eine Schauspielerin, die eine geschriebene Rolle verkörperte. „Hayden war mehr als eine Schauspielerin – sie war eine Muse', betonte er. Laut dem Produzenten war Panettiere weise über ihre Jahre hinaus und hinterließ einen unvergesslichen Eindruck in seiner Arbeit als Drehbuchautor und Geschichtenerzähler.
Viola Davis: Reife und Talent
Die Oscar-Preisträgerin Viola Davis, die mit Hayden in den Filmen „The Architect' und „The Guardian' (dt. „Der Beschützer') zusammenarbeitete, erinnerte sich ebenfalls an ihre besondere Reife. Davis nannte Panettiere eine sehr begabte Schauspielerin und sagte, dass es ihr und ihrem Ehemann Julius Tennon sehr gefallen habe, mit ihr zu arbeiten. Diese Worte unterstreichen den hohen Professionalismus und die menschlichen Qualitäten, die Panettiere während ihrer gesamten Karriere zeigte.