Am 23. September 2026 um 03:06 Uhr (Kiewer Zeit) trat in der nördlichen Hemisphäre die astronomische herbstliche Tagundnachtgleiche ein: Die Sonne trat in das erste Grad des Tierkreiszeichens Waage über, und die Dauer von Tag und Nacht glich sich aus. Exklusiv für Styler (ein Projekt von RBC-Ukraine) erklärte die Astrologin Kateryna Solovyeva, warum dieser Tag in der Astrologie als „Tag der Kraft“ und eines der wichtigsten Feste der Sonne bezeichnet wird und welche Prozesse er in das Leben eines Menschen für die nächsten drei Monate – bis zum Tag der Wintersonnenwende – einleitet.
Astronomische und astrologische Bedeutung des Tages
Laut Solovyeva spricht man im Moment des planetaren Gleichgewichts, wenn die Sonne das erste Grad der Waage einnimmt, in der astrologischen Tradition von der Öffnung der sogenannten „Himmelspforten“, die nach Überzeugung der Experten zur Erfüllung von Wünschen beitragen. Dabei betont die Astrologin: Bevor man in eine neue Phase eintritt, ist es wichtig, die alte bewusst abzuschließen. Deshalb wird die Tagundnachtgleiche nach ihren Worten zu einem Punkt der Überprüfung und Korrektur von Prozessen, die mit bestimmten Bereichen des individuellen Horoskops (Radix) eines Menschen verbunden sind.
„Generalaufputz“: Was abgeschlossen werden muss
Solovyeva rät, an diesem Tag auf alles zu achten, was keinen Nutzen mehr bringt oder seinen Sinn verloren hat: alte Projekte, schädliche Gewohnheiten, unnötige Dinge, angesammelten Müll und toxische Beziehungen. „Um Platz für etwas Neues zu schaffen, muss man alle überlebten Projekte abschließen, sich von schädlichen Gewohnheiten, unnötigen Dingen, Müll und toxischen Menschen verabschieden“, erklärte die Expertin. Nach ihren Worten ist es schwieriger für Neues, in das Leben eines Menschen einzutreten, solange dieser „Generalaufputz“ nicht durchgeführt wurde.
Beziehungen und Gestalten: Zeit für Balance
Das Zeichen der Waage wird in der Astrologie traditionell mit Gleichgewicht, Harmonie, Schönheit, Diplomatie, Toleranz und Partnerschaft in Verbindung gebracht. Daher empfiehlt Solovyeva, am 23. September gezielt auf Beziehungen zu achten, in denen sich Kränkungen, Feindseligkeit oder Missverständnisse angesammelt haben. „Wägen Sie alle ‚Pro‘ und ‚Contra‘ sorgfältig ab: Ob Sie bestimmte Menschen in Ihrer Umlaufbahn behalten möchten“, betonte die Astrologin. Wenn eine Person erkennt, dass sie selbst in etwas unrecht hatte, rät die Expertin, die Kraft zu finden, sich zu entschuldigen, Bilanz zu ziehen und persönliche „Gestalten“ zu schließen, indem man das eigene Umfeld ausbalanciert.
Destruktives Grad: Worauf man sich vorbereiten sollte
Solovyeva weist darauf hin, dass die Sonne beim Übergang in die Waage sich im sogenannten destruktiven Grad befindet, der in der Astrologie mit Prüfungen auf Festigkeit, Ausdauer, Standhaftigkeit und Beharrlichkeit in Verbindung gebracht wird. „Der destruktive Grad ist ein Grad der opferbereiten Prüfung: Nur durch Prüfungen kann man Hilfe und Vergeltung für die eigene Standhaftigkeit erhalten“, erinnerte die Expertin. Nach ihren Worten hat dieser Grad in der Waage eine doppelte Eigenschaft – Zerstörung und Wiederherstellung – und kann mit Enttäuschungen, schwierigen Situationen sowie mit Themen von Gericht, Verurteilung, Verlust von Popularität und Zerstörung von Verbindungen verbunden sein. Die Astrologin warnt ausdrücklich: In dieser Phase sollten keine wichtigen Angelegenheiten geplant werden, die mit dem Verantwortungsbereich der Sonne verbunden sind.
Programm für drei Monate: Was in der Tagundnachtgleiche angelegt wird
Laut Solovyeva wird im Zeitraum der herbstlichen Tagundnachtgleiche das Programm der Ereignisse bis zum Tag der Wintersonnenwende angelegt. Wenn eine Person ihren Wohnort nicht gewechselt hat, können in diesem Zeitraum jedes Jahr dieselben Bereiche ihres individuellen Radix aktiviert werden, was es ermöglicht, die damit verbundenen Prozesse zu überprüfen und zu korrigieren. Großen Wert misst die Expertin den Aspekten bei, die die transite Sonne mit den Objekten des Horoskops bildet: Wenn die Verbindungen harmonisch sind, kann man in den entsprechenden Bereichen in den nächsten drei Monaten positive Tendenzen, Entwicklung und gute Ergebnisse erwarten; wenn die Aspekten jedoch angespannt sind, bedeutet das nicht unbedingt nur ungünstige Ereignisse. Solovyeva rät außerdem, keine Quelle von Negativität zu sein – nicht nur in Worten und Verhalten, sondern auch in Meinungen –, und wenn möglich, einem anderen Menschen zu helfen, was nach ihren Worten zur Harmonisierung des Bereichs der zwischenmenschlichen Beziehungen beiträgt.
Widersprüchliche Daten
In den bereitgestellten zusätzlichen Quellen (focus.ua, unian.net) wird die herbstliche Tagundnachtgleiche auf den 22. September 2025 datiert, während im Hauptmaterial von Styler, auf das diese Publikation stützt, von dem 23. September 2026 (03:06 Uhr Kiewer Zeit) die Rede ist. Dies ist kein Fehler und kein Widerspruch der Versionen: Das Datum der astronomischen Tagundnachtgleiche variiert jährlich im Rahmen des 22.–23. September, abhängig vom Jahr und den Berechnungen. Somit sind beide Daten für ihre jeweiligen Jahre korrekt, und beim Lesen von Materialien unterschiedlicher Jahre ist diese natürliche Variation zu berücksichtigen.