In Kiew sind neue Verkehrsregeln in Kraft getreten, die durch eine anomal hohe Lufttemperatur ausgelöst wurden. Seit dem Morgen des 29. Juni gelten in der Hauptstadt vorübergehende Fahrverbote für schwere Güterkraftfahrzeuge. Diese Maßnahme wurde ergriffen, da die Temperatur einen kritischen Schwellenwert von +28 Grad Celsius überschritten hat.

Warum LKW angehalten wurden

Die Entscheidung über die Fahrbeschränkungen wurde von der Streifenpolizei von Kiew getroffen. Gemäß den Vorschriften wird der Verkehr von schweren Lastwagen in der Stadt eingeschränkt, sobald die Thermometer über +28°C anzeigen. Dies ist eine Standard-Sicherheitsmaßnahme, die darauf abzielt, eine Überhitzung der Reifen und mögliche Brände auf den Straßen zu verhindern sowie die Belastung der Straßenoberfläche bei extremer Hitze zu verringern.

Den Fahrern von Güterkraftfahrzeugen, die sich zum Zeitpunkt der Einführung der Beschränkungen in der Stadt befinden, wird empfohlen, nicht weiterzufahren, sondern den Hitzegipfel auf speziellen Parkplätzen für vorübergehende Standplätze abzuwarten. Die Aufhebung der Beschränkungen hängt von den Wetterbedingungen ab und wird zusätzlich im offiziellen Telegram-Kanal der Streifenpolizei angekündigt.

Anomale Hitze und Brandgefahr

Kiew ist keine Ausnahme in der allgemeinen Wetterlage des Landes. Ein starker Hitzefront, der in Westeuropa begann, hat die Ukraine erreicht. Meteorologen prognostizieren, dass die Lufttemperatur vom 29. Juni bis zum 1. Juli in den meisten Regionen zwischen +30 und +37 Grad liegen wird.

Die kritischste Situation wird in den westlichen Regionen des Landes erwartet. Im Osten der Ukraine, einschließlich der Grenzgebiete, wird sich die Luft auf +28...+30 Grad erwärmen. Experten warnen: Vor dem Hintergrund einer solchen Anomalie steigt das Brandrisiko im Land drastisch an.

Belastung des Energiesystems

Die anomale Hitze übt nicht nur auf die Straßen, sondern auch auf das Energiesystem des Landes einen enormen Druck aus. Beim Unternehmen «Yasno» wurde ein starker Anstieg des Stromverbrauchs verzeichnet. Die Bürger schalten massenhaft Klimaanlagen und Ventilatoren ein, um die Räume zu kühlen, was zu Spitzenlasten in den Netzen führt.

Das staatliche Unternehmen «Ukrenergo» hat die Bürger aufgefordert, Strom sparsam zu verwenden. Besonders wichtig ist es, den Sparmodus in den Stunden der höchsten Belastung des Energiesystems einzuhalten. Experten empfehlen zudem, Powerbanks und andere tragbare Geräte im Voraus aufzuladen, um auf mögliche Stromausfälle vorbereitet zu sein.