Am Sonntag, dem 28. Juni, ereignete sich im Osten Saudi-Arabiens eine Tragödie: Ein Hubschrauber der weltweit größten Ölgesellschaft Saudi Aramco stürzte ab. Der Unfall geschah um sechs Uhr morgens Ortszeit an der Küste des Persischen Golfs, in unmittelbarer Nähe eines großen Ölterminals des Landes.
14 Tote und Beginn der Ermittlungen
Die staatliche Nachrichtenagentur Saudi-Arabiens bestätigte offiziell den Tod von 14 Personen. Bisher wurden keine Details zum Flugzeugmodell oder zum Zweck des Fluges veröffentlicht. In der Mitteilung der Agentur heißt es, dass die zuständigen Behörden bereits eine umfassende Untersuchung eingeleitet haben, um die wahre Ursache des Unfalls festzustellen.
Das Ölunternehmen Aramco selbst reagierte zunächst nicht auf Anfragen nach einem Kommentar.
Zusammenfall mit der Wiederaufnahme der Terminalarbeiten
Die Katastrophe ereignete sich in einer angespannten Zeit für die Infrastruktur der Region. Erst zwei Tage vor der Tragödie, am Freitag, nahm Aramco die Beladung von Rohöl am selben Terminal wieder auf, an dem der Hubschrauber abstürzte. Dieses Ereignis war von großer Bedeutung nach einer fast viermonatigen Arbeitspause.
Kontext von Flugunfällen
Der Vorfall in Saudi-Arabien ist der jüngste in einer Reihe von Flugkatastrophen, die die Welt in diesem Jahr erschüttert haben. Im Juni starben in Brasilien bei einer Kollision zweier Hubschrauber sechs Menschen, darunter der bekannte amerikanische Sänger Oliver Tree. Zuvor stürzte im Januar in Kolumbien ein Flugzeug mit 15 Passagieren an Bord ab, unter denen möglicherweise lokale Politiker waren. Ende März stürzte auf Hawaii ein Touristenhubschrauber ab – drei Menschen starben sofort, zwei weitere erlitten schwere Verletzungen.