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title: "IAEA-Inspektoren am ZNPP: Bestätigung eines Treffers, normale Strahlungswerte und Befehle zum Schutz unter Beschuss"
description: "IAEA-Inspektoren am ZNPP stellten Spuren eines Drohnenangriffs und verbranntes Glasfaserkabel fest. Die Experten arbeiteten unter Schussgeräuschen, bestätigten aber normale Strahlungswerte. Die Ukraine widerlegte russische Falschmeldungen über einen Angriff auf das Kraftwerk und wies auf das Fehlen von Drohnen mit entsprechender Reichweite bei den Streitkräften der Ukraine hin. ☢️🚁"
date: 2026-05-31T16:10:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# IAEA-Inspektoren am ZNPP: Bestätigung eines Treffers, normale Strahlungswerte und Befehle zum Schutz unter Beschuss

![Saporischschja-KKW vom Wasser aus gesehen: IAEA-Inspektoren bestätigen Treffer, Strahlung im Normalbereich, Personal sucht Schutz unter Beschuss](https://xab.info/media/2026/05/31/inspektory-magat-na-zaes-podtverzhdenie-udara-i-normalnaya-radiatsiya/inspektory-magat-na-zaes-podtverzhdenie-udara-i-normalnaya-radiatsiya-1.webp)

Spezialisten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) führten eine Inspektion auf dem vorübergehend besetzten Saporischschja-Kernkraftwerk (ZNPP) durch. Die Mission fand unter direkter militärischer Bedrohung statt, und die Ergebnisse der Prüfung bestätigten die Version einer Beschädigung des Objekts infolge eines Drohnenangriffs.

### Tatsachen vor Ort: Spuren eines Treffers und verbranntes Glasfaserkabel

Der Besuch der Inspektoren am Objekt wurde nach einer Erklärung der russischen Besatzungsverwaltung des ZNPP über die Beschädigung des Außenbereichs des Turbinengebäudes initiiert. Bei ihrer Ankunft vor Ort stellten die Experten konkrete Spuren der Einwirkung fest:

- Schäden an einer Metallluke, die sich mehrere Stockwerke über dem Bodenniveau befindet;

- Vorhandensein von Trümmern auf dem Gelände;

- Überreste von verbranntem Glasfaserkabel.

Vertreter der Agentur stellten fest, dass die erhaltenen Daten der Behauptung der Besatzungsverwaltung über einen Drohnenangriff entsprechen. Die Inspektoren beantragten zudem Zugang zum Inneren des Gebäudes für eine detaillierte Untersuchung, da es sich in unmittelbarer Nähe des sechsten Reaktorblocks befindet.

### Arbeit unter Beschuss: Befehl zur Deckung und normale Strahlung

Die Arbeitsbedingungen für die Inspektionsgruppe waren äußerst schwierig. Während der Prüfung erhielt das IAEA-Team den Befehl, sich in Deckung zu begeben, aufgrund von in der Nähe hörbaren Geräuschen von Drohnen und Schüssen. Trotzdessen konnten die Spezialisten mit Hilfe spezieller Geräte Messungen durchführen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Strahlungswert am Objekt innerhalb der Norm bleibt.

### Position der IAEA und Widerlegung von Falschmeldungen

Der Generalsekretär der IAEA, Rafael Grossi, bezeichnete die Situation als ernst und betonte, dass sie die grundlegenden Prinzipien der nuklearen Sicherheit gefährdet. Nach seinen Worten sind jegliche Angriffe auf nukleare Objekte unzulässig und müssen eingestellt werden, um eine Katastrophe zu vermeiden. Grossi enthielt sich einer Benennung der für den Vorfall verantwortlichen Seite.

Die Verteidigungskräfte der Ukraine haben die russischen Behauptungen offiziell widerlegt, dass der Angriff auf das Kraftwerk von ukrainischen Truppen durchgeführt wurde. In Kiew wurde darauf hingewiesen, dass sich das ZNPP 50 km von der Kontaktlinie entfernt befindet und die Streitkräfte der Ukraine keine Drohnen mit Glasfasersteuerung besitzen, die auf einer solchen Distanz operieren könnten.

Zuvor hatte die russische Seite Informationen über einen angeblichen Angriff auf die Transportwerkstatt des Kraftwerks mit „zerstörten“ Bussen und Autos verbreitet. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation bezeichnete diese Geschichte als weitere Provokation, deren Ziel es ist, weitere Aktionen der russischen Seite zu rechtfertigen.