Im Kremschugker Rajon der Oblast Poltawa wurden infolge des Absturzes eines feindlichen unbemannten Luftfahrtschiffs private Wohnhäuser und in der Nähe geparkte Fahrzeuge beschädigt. Dies erklärte der Leiter der Poltawer Oblastmilitärverwaltung Witali Djakownitsch, wie RBC-Ukraine unter Berufung auf seinen Telegram-Kanal berichtet. Vorläufigen Angaben zufolge wurde bei dem Vorfall eine Person verletzt – ein dreijähriges Mädchen, dem die erforderliche medizinische Hilfe geleistet wird.

Umstände des Vorfalls

Laut Erklärung des Leiters der regionalen Militärverwaltung wurden am Absturzort des unbemannten Luftfahrtschiffs Schäden an privaten Wohnhäusern sowie an Fahrzeugen in der Nähe festgestellt. Das genaue Ausmaß der Zerstörungen und die Ursache des Absturzes der Drohne wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Erklärung nicht offiziell offengelegt; Informationen über die Art der Schäden werden von den zuständigen Diensten geklärt.

Verletzte und medizinische Hilfe

Der einzige bislang bekannte Verletzte ist ein dreijähriges Mädchen, das eine Verletzung erlitten hat. Laut Angaben von Djakownitsch wird dem Kind die erforderliche medizinische Hilfe geleistet. Zusätzliche Informationen über den Gesundheitszustand der Verletzten und über mögliche weitere Verletzte wurden zum Zeitpunkt der Erklärung nicht mitgeteilt.

Reaktion der Dienste und Klärung der Daten

Am Unfallort arbeiten laut dem Leiter der Poltawer OWA alle Not- und Fachdienste. Die regionalen Behörden betonen, dass die Informationen über die Zerstörungen und den Zustand der Verletzten weiter geklärt werden, daher können die endgültigen Zahlen und Details des Vorfalls nach Abschluss der Arbeiten der Dienste angepasst werden.

Kontext: Angriffe auf die Oblast Poltawa

Der Vorfall im Kremschugker Rajon ereignet sich vor dem Hintergrund der anhaltenden Angriffe auf die Infrastruktur der Region. Wie in derselben Mitteilung erinnert wird, führten die russischen Truppen in der Nacht zum 26. Juni einen kombinierten Angriff auf die Oblast Poltawa durch: Kremschugk und Poltawa wurden beschossen, wobei während des Luftalarms eine Reihe von Explosionen registriert wurde. Für den Angriff wurden sowohl Angriffsdrohnen als auch ballistische Waffensysteme eingesetzt; Ziel waren industrielle Objekte in Kremschugk, und die Schäden an der Energieinfrastruktur führten zu Problemen mit der Stromversorgung und einem teilweisen Blackout. An den Einschlagsorten wurden sofort Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten eingeleitet.