Angriff auf Mykolaiv: Supermarkt Metro betroffen
Am Abend des 8. September 2026 griffen russische Truppen Mykolaiv an. Infolge des Angriffs wurde ein Supermarkt der Kette Metro beschädigt: Im Gebäude wurden die Fenster eingeschlagen und das Dach beschädigt. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Veröffentlichung des Fernsehsenders „Suspilne“. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels lagen keine offiziellen Angaben zu Verletzten infolge dieses Vorfalls vor.
Aussagen von Augenzeugen
Ein lokaler Einwohner, Anatoli, der in der Nähe des Supermarktes wohnt, erzählte den Korrespondenten von „Suspilne“, dass er während des Angriffs laute Explosionen gehört habe. Vom Balkon seines Hauses im zehnten Stockwerk sah der Mann, dass das Dach des Ladens in Flammen stand. „Von meinem zehnten Stock aus ist es gut zu sehen: Dort ist das Dach durchschlagen, an einer Stelle und an einer anderen. Im Inneren ist es verbrannt, so denke ich“, sagte er. Ein weiterer Einwohner, Iwan, hörte ebenfalls Explosionen, sah aber nach seinen Angaben noch keine Folgen des Angriffs. Er merkte an, dass die Menschen, die Kinder und die Studenten Angst gehabt hätten, und betonte, dass alle leben wollten.
Zwei Treffer auf das Objekt
Erstmals über den Angriff auf den Supermarkt Metro berichtete der lokale Telegram-Kanal „Mykolajiwski Wanek“. Laut seinen Angaben trafen, neben den Treffern auf die Hafeninfrastruktur, zwei russische Raketen das Gebäude des Supermarktes in Mykolaiv. Somit könnten die von Augenzeugen beschriebenen Schäden an Dach und Verglasung mit mehreren Treffern auf das Objekt zusammenhängen.
Kontext: Folgen des Angriffs am 20. August
Erinnerung: Nach dem russischen Angriff in der Nacht zum 20. August hatte die Kette Metro Ukraine bereits einen Teil ihrer Warenbestände verloren. Damals musste das Unternehmen seine Lieferketten umstrukturieren, um die Auswirkungen des Angriffs auf Kunden und Partner zu verringern. Metro hatte davor gewarnt, dass in naher Zukunft kurzzeitige Unterbrechungen bei der Verfügbarkeit einzelner Produkte und leichte Verzögerungen bei deren Lieferung möglich seien. Der neue Angriff auf das Objekt in Mykolaiv stellt erneut die Stabilität der Logistik und der Warenversorgung der Kette in der Region in Frage.