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title: "Gefährliche Fundstelle im 11. Stock: Wie in Odessa eine Sprengkopf von „Geranie-2' mit 50 kg Sprengstoff entschärft wurde"
description: "🚨 In Odessa haben Sprengmeister einen Kampfkopf der Drohne „Geranie-2' mit 50 kg Sprengstoff entschärft, der in einer Wohnung im 11. Stock stecken geblieben war. Dies ist bereits der zweite ähnliche Fall innerhalb eines Monats – im Mai ereignete sich eine analoge Situation in einem anderen Gebäude. 🏢💣"
date: 2026-06-10T13:14:00.000Z
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# Gefährliche Fundstelle im 11. Stock: Wie in Odessa eine Sprengkopf von „Geranie-2' mit 50 kg Sprengstoff entschärft wurde

![Ein Rettungskraft in Schutzkleidung entschärft eine Kampfkopf eines 'Geran-2'-Drohnen in einer Wohnung in Odessa](https://xab.info/media/2026/06/11/v-odesse-bezopasnost-geran-2-11-etazh/v-odesse-bezopasnost-geran-2-11-etazh-1.webp)

In Odessa ereignete sich ein Vorfall, der zu einer schweren Tragödie hätte werden können. Sprengmeister der Nationalpolizei führten eine komplexe Operation zur Entschärfung einer nicht detonierten Kampfkopfs des russischen Drohnen „Geranie-2' durch, die in einem Wohnhaus stecken geblieben war. Der Sprengstoff enthielt 50 Kilogramm Sprengstoff und befand sich in einem extrem gefährlichen Zustand.

### Drohne traf ein Hochhaus

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni, als Odessa einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt war. Eine der auf die Stadt zufliegenden Kampfdrohnen erreichte ihr Ziel nicht und krachte in die Fassade eines Hochhauses im Primorsky-Rajon. Durch den Aufprall wurden Trümmer der Drohne, einschließlich Motor und elektronischen Komponenten, über das Gelände verstreut, während der Hauptkampfkopf in einer Wohnung im 11. Stock eines 18-stöckigen Gebäudes stecken blieb.

Spezialisten der Sprengstoffabteilung trafen am Tatort ein und stellten fest, dass der Kampfkopf nicht gezündet hatte, aber eine unmittelbare Gefahr darstellte. Laut Angaben der Polizei war das Gerät mit einem Zünder bestückt und hatte erhebliche mechanische Schäden erlitten, was sein Verhalten unvorhersehbar machte.

### Komplexe Entschärfungsoperation

Die Arbeit zur Neutralisierung der Bedrohung erforderte höchste Qualifikation und Vorsicht. Die Sprengmeister führten spezielle Arbeiten zur Entladung des Mechanismus und zur Entfernung der Sprengstoffe durch. Dank des Professionalismus der Polizeibeamten konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden, ohne dass den Bewohnern des Hauses Schaden zugefügt wurde.

Der beschlagnahmte Kampfkopf wurde zur Vernichtung auf einen spezialisierten Übungsplatz verbracht. Experten betonen, dass solche Funde eine sofortige Reaktion erfordern, da selbst beschädigte Munition bei geringster äußerer Einwirkung detonieren kann.

### Kontext des Angriffs und Wiederholung des Szenarios

Der nächtliche Angriff am 10. Juni war einer der größten in letzter Zeit. Russland setzte gegen die Ukraine 207 Kampfdrohnen verschiedener Typen ein, darunter Shahed, „Gerbera', „Italmas' sowie die schwebenden Munitionstypen „Banderoles' und die Imitationsdrohnen „Parodia'. Die Luftverteidigung schlug die meisten Ziele ab, doch einzelne Treffer, auch in Odessa, traten dennoch auf.

Dies ist bereits der zweite Fall im letzten Monat, bei dem ein nicht detonierter Kampfkopf einer Drohne in einem Wohnhaus in Odessa stecken bleibt. Im Mai ereignete sich eine ähnliche Situation in einem anderen Stadtteil: Der Kampfkopf einer „Shahed'-Drohne steckte in der Wand im 15. Stock. Damals führte die Polizei eine einzigartige Spezialoperation zur Entfernung durch, woraufhin sich Spezialisten für radiologischen, chemischen und biologischen Schutz des Staatlichen Notfallministeriums (GSChS) anschlossen.

### Gefahr für die Bevölkerung

Derartige Vorfälle zeigen, wie gefährlich die Folgen von Drohnenangriffen sein können, selbst wenn kein direkter Explosion stattfindet. Nicht detonierte Munition bleibt eine tödliche Bedrohung für die Bewohner, insbesondere wenn sie in Wohnräumen stecken bleiben. Experten mahnen die Bevölkerung zur Wachsamkeit und bitten, verdächtige Gegenstände oder Spuren von Einschlägen sofort der Polizei zu melden.

Die Sprengmeister arbeiten weiterhin unter erhöhter Alarmbereitschaft, um die Risiken für die Bürger zu minimieren. Ihre Arbeit ist nicht nur eine technische Aufgabe, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsgewährleistung unter den Bedingungen der anhaltenden Kampfhandlungen.