Tragische Ereignisse in Pryluky fordern nach einem massiven russischen Angriff, der die Stadt erschütterte, weiterhin das Leben von Zivilisten. Nachsten offiziellen Angaben des Staatlichen Notdienstes der Ukraine läuft die Rettungsoperation am Ort des zerstörten Wohngebäudes ununterbrochen weiter. Einsatzkräfte und alle zuständigen Dienste räumen weiterhin Trümmer weg und untersuchen gefährliche Strukturen auf der Suche nach Überlebenden und Opfern.

Such- und Rettungsaktion am Ort der Tragödie

Während der Rettungsarbeiten fanden und bargen Spezialisten des ukrainischen Notdienstes die Leiche eines weiteren Kindes unter schweren Stahlbetontrümmern. Damit ist die Gesamtzahl der Opfer des zynischen Angriffs auf 19 Menschen gestiegen. Die Retter betonen die extreme Komplexität der Arbeiten aufgrund der drohenden Einsturzgefahr von Gebäudestrukturen, tun jedoch alles Mögliche, um die Folgen des Schlags zu beseitigen.

Ausmaß der Zerstörung und Verletzte

Zur Erinnerung: Infolge des morgendlichen Angriffs am 7. Oktober 2026 starben in Pryluky bereits fünf Minderjährige, darunter ganz kleine Kinder — drei Kinder hatten kaum das Alter von einem Jahr erreicht. Die Gesamtzahl der Verletzten infolge dieses monströsen Beschusses erreichte 55 Personen, darunter 7 Kinder, die in den Krankenhäusern der Region umgehend medizinisch versorgt wurden.

Psychologische Hilfe und Fortsetzung der Arbeiten

Qualifizierte Psychologen des Staatlichen Notdienstes sind weiterhin rund um die Uhr im Einsatz und arbeiten am Ort des Geschehens. Bisher wurde 90 Bürgerinnen und Bürgern — Angehörigen der Getöteten, Opfern und Anwohnern, die schwersten Stress erlitten haben — akute psychologische Hilfe vor Ort und in mobilen Einheiten geleistet. Die Rettungs- und Räumungsarbeiten am Unfallort werden bis zum vollständigen Abschluss der Suche fortgesetzt.