Apple bereitet ein umfassendes System-Update iOS 27 vor, das Millionen von iPhone-Nutzern möglicherweise sofort nach der Herbst-Präsentation in Cupertino zur Verfügung stehen wird. Im Mittelpunkt des Releases steht der überarbeitete Sprachassistent Siri AI, der auf den Algorithmen von Apple Intelligence basiert. Laut Berichten kann der Assistent Details von Tickets in alten E-Mails finden und über die Kamera auf Fragen zu einem vor dem Nutzer befindlichen Objekt antworten. Damit wird Siri aus einer Sammlung von Befehlen zu einem kontextuellen Werkzeug, das mit persönlichen Daten und visuellem Kontext arbeitet.
Siri AI und intelligente Funktionen
Neben dem Assistenten betreffen die KI-Funktionen die wichtigsten System-Apps. Safari lernt, Tabs automatisch nach Themen zu gruppieren, Preisänderungen auf Websites zu verfolgen und Erweiterungen auf Basis einer Textbeschreibung zu erstellen. In „Fotos' erscheinen die Werkzeuge Spatial Reframing zur Änderung der Bildkomposition und Extend zum Ergänzen des Bildes über seine Grenzen hinaus, sowie eine verbesserte Entfernung unerwünschter Objekte. Das System „Passwörter' kann selbstständig auf Websites navigieren und schwache oder defekte Passwörter ändern, und in „Kurzbefehle' (Shortcuts) kann der Nutzer die gewünschte Automatisierung mit Worten beschreiben – die künstliche Intelligenz erstellt den entsprechenden Aktionsablauf selbst.
Hardware-Anforderungen und geografische Einschränkungen
Wichtig ist, dass die erweiterten Funktionen von Siri AI und Apple Intelligence moderne Hardware erfordern: Die Unterstützung der erweiterten Funktionen ist auf iPhone 15 Pro, iPhone 16 und neueren Modellen verfügbar. Außerdem wird der Assistent zunächst nur auf Englisch arbeiten und aufgrund regulatorischer Einschränkungen für Nutzer in den Ländern der Europäischen Union und in China nicht verfügbar sein. Das bedeutet, dass selbst Besitzer kompatibler Geräte in diesen Regionen anfangs eine reduzierte Funktionsweise erhalten.
Routinemäßige Verbesserungen und Vorbereitung auf das flexible iPhone
Neben den „intelligenten' Funktionen hat Apple eine Reihe nützlicher routinemäßiger Änderungen hinzugefügt. In den Sound-Einstellungen wurden die Lautstärke von Klingelton und Wecker endlich getrennt, und über der Tastatur erschien eine Taste zum schnellen Einfügen von Text oder Bildern aus der Zwischenablage. Die Apps „Gesundheit', „Wetter' und „Musik' können jetzt vollständig im Querformat arbeiten, was viele Beobachter als Vorbereitung der Oberfläche auf das zukünftige flexible iPhone betrachten. Separat weisen Quellen darauf hin, dass in iOS 27 das Bezahlen bequemer geworden ist – Apple Pay erhielt eines der größten Updates.
Elternkontrolle und Sicherheit der Kommunikation
Dem Schutz der Nutzer wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Die Funktion „Bewerbung zum Aufrufen' (Ask to Browse) verlangt, dass ein Kind über „Nachrichten' die Erlaubnis der Eltern einholt, bevor eine neue Website geöffnet wird. Sicherheitsalgorithmen blockieren erkannte gewaltsame Inhalte oder nackte Bilder in Nachrichten und FaceTime. Eltern können außerdem flexible zeitliche Einschränkungen für einzelne App-Kategorien – Spiele, soziale Netzwerke – je nach Wochentag festlegen.
Kompatibilität und Leistung
Für Besitzer älterer Geräte wird die wichtigste Nachricht die Kompatibilität sein: iOS 27 unterstützt alle Smartphones ab iPhone 11 und iPhone SE der zweiten Generation. Dank der Optimierung interner Systemprozesse wird das Update laut Angaben den Start von Apps um bis zu 30 Prozent, die Arbeit der Fotogalerie um bis zu 70 Prozent und die Dateiübertragung über AirDrop um bis zu 80 Prozent beschleunigen. Damit versucht Apple, ambitionierte KI-Funktionen für neue Flaggschiffe mit einem spürbaren Geschwindigkeitszuwachs auf bereits veröffentlichten Geräten zu verbinden.