Am 2. November um 19:00 Uhr fand auf dem New Channel die Premiere der Comedy-Serie 'Kotlyarevskiy' statt — eine Geschichte über das Team des gleichnamigen Restaurants, in dem ukrainische kulinarische Traditionen modern interpretiert werden. Die Handlung konzentriert sich auf den Arbeitsalltag, Romanzen, Streitigkeiten und kuriose Situationen; vor einer gastronomischen Kulisse interpretieren die Charaktere nationale Bräuche so neu, wie es einst Iwan Kotljarewsky in der Literatur tat. Die Serie ist mit Daria Petrozhytska, Iryna Kudashova, Kostiantyn Oktiabrsky und anderen Schauspielern besetzt. Kudashova, die dem Publikum bereits durch den Film 'Taste of Freedom' bekannt ist, landete erneut in der 'Küchen-Küche', diesmal jedoch in einem komödiantischen Register: Ihre Figur Kvitoslava ist ein impulsives, emotionales und nicht immer beherrschtes Mitglied des Restaurantteams.

'Spezialisierung: Küche': Wie die Serie neue Aufgaben stellte

In einem Blitzinterview mit Styler gab Kudashova zu, dass sie nach 'Taste of Freedom' überzeugt war, die Kochschule bereits absolviert zu haben. 'Kotlyarevskiy' fügte jedoch neue Herausforderungen hinzu, und die Schauspielerin scherzt jetzt, dass sie in ihren Lebenslauf 'Spezialisierung: Küche' eintragen könnte. 'Am Set bin ich eigentlich eine sehr selbstbewusste Köchin. Hauptsache, zu Hause sagt auch jemand 'Cut!' und bringt ein fertiges Gericht', lacht sie. Zudem kann sie laut eigener Aussage nun 'mit geschlossenen Augen Gemüse sortieren' — und ab dem 2. November werden die Zuschauer verstehen, warum.

Verlobung und 'Wir gründen bereits unsere eigene Familie'

Ein separater Teil des Interviews widmet sich ihrem Privatleben: Kudashova erzählte, was sich in ihrer Beziehung zu Borys nach der Verlobung geändert hat. 'Jetzt kann ich bei einem Streit sehr selbstbewusst sagen: 'Du hast selbst den Antrag gemacht!'', scherzt die Schauspielerin, wird aber sofort ernst: Die Verlobung hat das Paar nicht über Nacht verändert, aber das Gefühl gestärkt, dass sie bereits eine Familie gründen. 'Und das macht uns sehr glücklich', betont sie. Dennoch seien sie, so Kudashova, noch nicht bei der Diskussion von Hochzeitsdetails angelangt: 'Ich habe gerade die Dreharbeiten zu 'Kotlyarevskiy' beendet, und nach dem Antrag hatten wir noch nicht einmal die Zeit, wirklich Zeit zu zweit zu verbringen.' Borys habe bereits erklärt: 'Hauptsache, du bist glücklich, mir wird alles gefallen.' Was Hochzeitstraditionen betrifft, schließt Kudashova nicht aus, dass sie sich statt des klassischen Blumenstraußwerfens etwas Eigenes ausdenkt: 'Ich möchte, dass unsere Hochzeit ihre ganz besonderen Momente hat. Vielleicht begründen wir so eine eigene Tradition.'

'Ich glaube dir' — Die wertvollsten Worte eines Regisseurs

Über ihren Beruf sprechend, hob Kudashova einen Satz hervor, der ihr mehr wert ist als jedes Kompliment für ihr Aussehen: 'Ich glaube dir'. 'Wenn ein Regisseur sieht, dass ich eine Rolle nicht nur spiele, sondern lebe, dass es interessant ist, meiner Figur zuzuschauen und mit ihr mitzufühlen — das ist die Anerkennung meiner Arbeit', erklärt die Schauspielerin. Komplimente für ihr Aussehen seien zwar schön, ersetzten aber nicht das Gefühl, dass ihre schauspielerische Arbeit bemerkt werde.

Das Stereotyp, das nervt: 'Schauspielerinnen spielen immer'

Als das nervigste Stereotyp bezeichnete Kudashova die Überzeugung, dass Schauspielerinnen 'im Leben ständig spielen' — als ob ihre Tränen, Freude oder jedes Gefühl unbedingt eine 'Rolle' seien. 'Manchmal möchte ich sagen: 'Es gibt keine Kamera, ich bin einfach ein Mensch!'', gibt sie zu. Am Set, sagt sie, könne man eine Emotion spielen, die man gerade nicht fühle, aber im Leben könne man durcheinander sein, die richtigen Worte nicht finden oder 'zur absolut falschen Zeit' weinen. 'Der Beruf macht mich nicht unverwundbar und bedeutet nicht, dass hinter jeder meiner Emotionen ein Drehbuch steckt', fasst die Schauspielerin zusammen.

Kvitoslava und Kudashova: Wo die Ähnlichkeiten liegen und wo es 'reicht!'

Beim Vergleich mit ihrer Figur merkt Kudashova Gemeinsamkeiten an: Beide können streiten und impulsiv handeln. Aber Kvitoslava 'schlägt manchmal so sehr über die Stränge, dass selbst ich denke: 'Kvitoslava, jetzt reicht es!''. Wo die Schauspielerin schon tief durchgeatmet und versucht hat, sich zu beruhigen, 'kommt ihre Figur gerade erst auf den Geschmack'. 'Aber das zu spielen ist sehr interessant! Man kann sich ein bisschen mehr erlauben als im echten Leben', fügt Kudashova hinzu. Ihr Privatleben abseits des Sets schränkt sie in sozialen Netzwerken bewusst ein: 'Auch wenn es durch Stories so aussieht, als wüsstet ihr, wie mein ganzer Tag ablief, bleibt viel mehr hinter den Kulissen. Ich teile gerne, aber ich möchte glückliche Momente auch einfach mit meinen Lieben erleben, ohne darüber nachzudenken, ob ich jetzt das Handy zücken sollte.'

Die Premiere von 'Kotlyarevskiy' wurde am 2. November um 19:00 Uhr auf dem New Channel ausgestrahlt. Die Serie setzt die Linie von 'Taste of Freedom' fort — Kudashovas Rückkehr zu 'Küchen'-Rollen, diesmal jedoch in einem komödiantischen Ton, in dem Gastronomie nicht nur ein Hintergrund ist, sondern eine Sprache, in der die Charaktere über Traditionen, Liebe und sich selbst sprechen.