Im Gazastreifen, wo der Krieg noch nicht zu Ende ist, hat bereits die Vorbereitung auf einen umfassenden Wiederaufbau begonnen. Israelische Unternehmen haben Verhandlungen über beispiellose Abrissarbeiten und die Räumung von Trümmern aufgenommen. Das Projekt sieht eine vollständige Nivellierung bestimmter Gebiete vor, um anschließend Wohnviertel zu errichten.

Umfang der Arbeiten und Aufbereitung der Ruinen

Laut The Jerusalem Post planen israelische Firmen, Millionen Tonnen Betonbruch in wiederverwertbare Baumaterialien umzuwandeln. Ein erheblicher Teil der Trümmer soll aus der Region abtransportiert werden. Quellen der Zeitung bezeichnen die künftigen Arbeiten als historisch im Ausmaß. Der Nivellierungsprozess soll den Boden für neue Häuser vorbereiten.

„Es geht um enorme Zerstörungsmengen, die sie in wiederverwertbare Baumaterialien verwandeln wollen, einen erheblichen Teil davon abtransportieren und gleichzeitig das Gelände planieren, um dort neue Häuser zu bauen. All dies geschieht, bevor die Hamas entwaffnet und der Streifen demilitarisiert ist', so eine Regierungsquelle.

Sicherheitswarnungen: Der Krieg könnte zurückkehren

Vertreter des israelischen Sicherheitssektors warnen vor ernsthaften Risiken. Das Tempo der Vorbereitungen auf den Wiederaufbau wirkt zu schnell. Wenn der Bau jetzt beginnt, könnte der Krieg zurückkehren. Beamte erklären dies einfach: Unter den Trümmern verbirgt sich immer noch der Feind. Dort befinden sich unterirdische Fabriken, Waffenlager und Kommandozentralen.

„Bei diesem Tempo bleibt keine andere Wahl, als die Kampfhandlungen wiederaufzunehmen, um ihn zu entwaffnen und seine unterirdische Infrastruktur zu unterbrechen, in der er sich versteckt, die Kriegsvorbereitungen gegen Israel leitet, die Waffenproduktionslinie steuert und Waffenlager verbirgt', betonte ein Beamter.

Nachrichtendienste gegen Bau vor der Säuberung

Die Nachrichtendienste sind der Ansicht, dass die derzeitige Entwicklung in eine Sackgasse führt. Die Beseitigung der unterirdischen Infrastruktur der Hamas muss Priorität haben. Erst nach vollständiger Entwaffnung und Säuberung der Tunnel kann von friedlichem Bau gesprochen werden.

Die Hamas weigert sich, im Gazastreifen die Waffen niederzulegen. Die israelischen Nachrichtendienste sehen in den Aktionen der Hamas ein Spiel mit der Zeit.

Militärausgaben und Rückgang der Konfliktintensität

Analysten stellen fest, dass die Militärausgaben Israums um 4,9 % auf 48,3 Milliarden Dollar gesunken sind. Dies spiegelt den Rückgang der Kriegsstärke im Gazastreifen im Jahr 2025 nach dem Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas wider.