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title: "Das Ende der 'Mangale': Israelische ParaZero stellt autonomes kinetisches Abfangsystem für FPV-Drohnen vor"
description: "Das israelische Unternehmen ParaZero hat das System DefendAir vorgestellt – einen autonomen Schutz gegen FPV-Drohnen, der mit einem Netz schießt. Diese Lösung wird als Ersatz für schwere 'Mangale' positioniert: Es ist leichter, verwendet keine Sprengstoffe und ist sicher für die Infanterie. 🛡️🚁"
date: 2026-07-16T00:24:55.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/israelische-parazero-stellt-system-defendair-fur-abfangen-von-drohnen-vor
tags: [parazero, defendair, fpv-drones, israel, active-protection-system]
publisher: "XAB.info"
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# Das Ende der 'Mangale': Israelische ParaZero stellt autonomes kinetisches Abfangsystem für FPV-Drohnen vor

![Israelische ParaZero-System fängt FPV-Drohne mit kinetischem Netz ab](https://xab.info/media/2026/07/16/izrailskaia-parazero-predstavila-sistemu-defendair-dlya-perekhvata-dronov/izrailskaia-parazero-predstavila-sistemu-defendair-dlya-perekhvata-dronov-1.webp)

Die israelische Technologieunternehmen ParaZero Technologies, das auf die Entwicklung von Sicherheitssystemen für die Luft- und Raumfahrt spezialisiert ist, hat offiziell einen neuen robotisierten Komplex für aktive Schutzsysteme (APS) namens DefendAir vorgestellt. Die Hardware-Plattform wurde entwickelt, um leichte und schwere gepanzerte Fahrzeuge, Kraftfahrzeuge und stationäre Infrastrukturobjekte vor kleinen, schnellen unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) zu schützen, die im FPV-Modus (First Person View) operieren.

Das System wird vom Entwickler als eine leichte und hochtechnologische Alternative zu herkömmlichen stationären Gitternetzen und improvisierten Aufbauten positioniert, die in den letzten Jahren zu einem allgegenwärtigen Attribut moderner gepanzerter Fahrzeuge geworden sind.

### Technologische Architektur und physikalisches Abfangprinzip

Die Funktionsweise des DefendAir-Komplexes basiert auf der Integration eines multispektralen Sensor-Knotens und von gerichteten Abschussmodulen. Im Gegensatz zu schweren Metallkonstruktionen ('Gitternetzen' oder 'Mangalen'), die die spezifische Leistung und Manövrierfähigkeit von Fahrzeugen beeinträchtigen, stellt das israelische APS einen modularen Block mit geringen Masse- und Abmessungswerten dar.

Der Abfangprozess erfolgt in einem vollständig autonomen Modus ohne die Notwendigkeit der Beteiligung eines Operators. Wenn ein angreifendes UAV in die Zielzone eintritt, berechnet das System die Vorhersage und führt einen gerichteten Auswurf eines sich in der Luft öffnenden, robusten Netzes durch. Bei Kontakt mit dem Netz erfolgt eine mechanische Blockierung der Tragflügel (Propeller) des unbemannten Flugzeugs, ein Verlust des Auftriebs und ein anschließender Absturz des Geräts ohne Detonation der Kampfladung beim Aufprall auf die zu schützende Oberfläche.

Schlüsselkomponenten des Systems und ihre funktionale Bestimmung:

- **Sensorblock:** Rundum-Mikroradare, Ultraschallsensoren und optische Kameras unter KI-Steuerung.

- **Auswahlalgorithmus:** Automatische Identifizierung von Signaturen schneller Ziele, Berechnung der Flugbahn und Filterung falscher Objekte.

- **Abschussmechanismus:** Pneumatischer oder pyrotechnischer Hochgeschwindigkeitsabwurf der Fangvorrichtung.

- **Bekämpfungsmittel:** Hochfestes Polymer-Netz mit gerichteter Öffnung.

### Betriebsvorteile und Sicherheit der Anwendung

Die in DefendAir angewandte ingenieurtechnische Lösung zielt darauf ab, die Hauptnachteile moderner Systeme der elektronischen Kampfführung (EW) und explosiver aktiver Schutzsysteme zu beseitigen. Vor allem garantiert die Verwendung einer mechanischen Barriere (Netz) die Neutralisierung des Luftziels unabhängig von der verwendeten Kommunikationsfrequenz, dem Vorhandensein von störungssicherer Codierung oder der Umstellung des UAVs auf die Steuerung über Glasfaserkabel und Systeme des maschinellen Sehens (autonomes Zielerfassung).

Ein kritisch wichtiger Aspekt ist die Sicherheit für die Infanteriebegleitung. Der nicht-explosive Charakter des Abfangens schließt die Bildung eines Splitterfeldes und einer gerichteten Explosionswelle aus, die für schwere Panzer-Aktivschutzsysteme typisch sind. Dies ermöglicht den sicheren Betrieb des Komplexes auf Fahrzeugen, die in direkter taktischer Interaktion mit Infanterieeinheiten operieren.

Zusätzlich verhindert das geringe Gewicht der APS-Module eine Verschiebung des Schwerpunkts des Kampffahrzeugs und verringert nicht die Lebensdauer der Aufhängung, im Gegensatz zu angebrachten Stahlschirmen mit einem Gewicht von hunderten Kilogramm.

### Technisch-rechtliche Referenz

Die Einführung von Systemen der aktiven kinetischen Schutz ohne explosive Elemente entspricht den internationalen Sicherheitsnormen bei der Konstruktion von Rad- und Kettenfahrzeugen. Branchenanalysten verzeichnen den Trend vom passiven Panzerung zu lokalen robotisierten Komplexen zur Erkennung und physischen Blockierung kleiner Bedrohungen in der Nahzone (bis zu 10 Metern).