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title: "«Einsatz von Roboterfahrzeugen in Moskau ist real, aber Träger und Verbindung sind nötig»: Was ein Roboterbataillon-Offizier sagte"
description: "Viktor Pawlow, Offizier des UBG-Bataillons der 3. Sturmbrigade, erklärte im Podcast «TSE BAZA», dass der Einsatz von Bodenrobotern in Moskau technisch möglich ist, aber Träger, stabile Verbindungen und die Berücksichtigung der Luftabwehr erfordert."
date: 2026-11-03T08:54:41.124Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/ist-es-real-bodenroboter-nach-moskau-zu-bringen
tags: [ground-robots, nrc, paratrooping, ukraine-war, military-technology, air-defense]
author: "Alexander Buran"
publisher: "XAB.info"
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# «Einsatz von Roboterfahrzeugen in Moskau ist real, aber Träger und Verbindung sind nötig»: Was ein Roboterbataillon-Offizier sagte

![Ein Mann im grünen T-Shirt sitzt in einem Studio mit einem Mikrofon während eines Podcasts](https://xab.info/media/2026/11/03/realno-li-desantuvati-nazemnyh-robotov-na-moskvu/realno-li-desantuvati-nazemnyh-robotov-na-moskvu-1.webp)

## Kernpunkte

- Viktor Pawlow, Offizier des UBG-Bataillons der 3. Sturmbrigade, hält den Fern-Einsatz von Bodenrobotern, einschließlich nach Moskau, für technisch machbar.
- Die Umsetzung hängt von zwei Faktoren ab: einem Träger für den Transport und einem stabilen Kommunikationskanal zur Steuerung des Systems.
- Die unbeschädigte Landung des Roboters, erschwert durch das Fallschirmsystem, und das Risiko des Abschusses des Trägers durch die Luftabwehr bleiben kritisch.
- Im Herbst wurde die Taktik bereits angewendet: Im September setzte die NC13-Angriffs-UBG-Einheit des 3. Armeekorps in Operation «Vivaldi» Kamikaze-Roboter von schweren Bombern über 10 km tief ins Hinterland ab, und das Bataillon Alter Ego der 93. Brigade entwickelte eine Trägerdrohne für den Einsatz über Dutzende von Kilometern.

Im Podcast «TSE BAZA» äußerte sich Viktor Pawlow, Offizier des Bataillons für unbemannte Bodensysteme (UBG) der 3. Sturmbrigade und Gründer der UBG-Schule, über die Möglichkeit, Bodenroboter über große Entfernungen zu transportieren — einschließlich tief in das feindliche Gebiet bis nach Moskau. Seiner Einschätzung nach ist eine solche Aufgabe technisch machbar, ihre Umsetzung stößt jedoch auf eine Reihe technischer und taktischer Einschränkungen, ohne deren Berücksichtigung der Einsatz zu einer riskanten Operation wird. Das Gespräch war die Fortsetzung einer breiteren Diskussion darüber, wie ukrainische Einheiten den Einsatz von Robotik über die direkte Kontaktlinie hinaus skalieren.

### Zwei Schlüsselfaktoren: Träger und Kommunikationskanal

Pawlow unterteilte die Aufgabe in zwei obligatorische Komponenten. Die erste ist der Träger: Das unbemannte Bodensystem muss physisch zum Einsatzort transportiert werden, und ohne ein geeignetes Transportmittel macht die Idee des Einsatzes keinen Sinn. Die zweite ist eine stabile Verbindung, die es dem Operator ermöglicht, das System aus der Ferne zu steuern. Beide Faktoren sind laut dem Offizier grundsätzlich lösbar, weshalb er das Szenario eines UBG-Einsatzes über große Entfernungen als «durchaus real» bezeichnet. Gleichzeitig betont er, dass es sich um eine Kombination von Bedingungen und nicht um eine einzige Lösung handelt: Das Versagen eines beliebigen Elements macht die Operation wirkungslos.

### Das Landeproblem und die Rolle des Fallschirmsystems

Besondere Aufmerksamkeit verdiente im Podcast die Landephase. Pawlow weist darauf hin, dass das Abwerfen von FPV-Drohnen für sogenannte «Deep Strikes» gegen Ziele im Hinterland technisch einfacher ist, während der Bodenroboter selbst landen und beim Kontakt mit der Oberfläche nicht zerbrechen muss. Der Einsatz von Fallschirmsystemen erschwert seiner Meinung nach die Konstruktion und den Prozess: Der Robot muss den Aufprall bei der Landung überstehen, und der Fallschirm adds Masse, Abmessungen und zusätzliche Fehlerquellen hinzu. Selbst bei vorhandenem Träger und Verbindung bleibt die Frage der Überlebensfähigkeit des Systems in der Landephase somit kritisch.

### Das Risiko der Trägerzerstörung durch Luftabwehrsysteme

Der dritte, wie Pawlow es formuliert, limitierende Faktor ist das Luftabwehrsytem des Feindes. Der Träger, mit dem das unbemannte Fahrzeug transportiert wird, kann noch vor dem Abwurf oder Einsatz des Roboters von der Luftabwehr abgeschossen werden. Dies bedeutet, dass die Planung einer solchen Operation nicht nur eine technische Vorbereitung erfordert, sondern auch eine Bewertung der Luftlage, die Auswahl der Route und des Anwendungsfensters. Die Kombination dieser Risiken macht das Szenario nach Einschätzung des Offiziers nicht unmöglich, verlagert es jedoch von der Kategorie der «einfachen» in die Kategorie der sorgfältig vorbereiteten Operationen.

### Praktische Präzedenzfälle: Von der Operation «Vivaldi» zu Trägerdrohnen

Die Diskussion über den UBG-Einsatz bleibt nicht nur theoretisch: Im Herbst wurde die Taktik erstmals in der Praxis angewendet. Nach vorliegenden Daten hat die NC13-Angriffs-UBG-Einheit des 3. Armeekorps im September während der Operation «Vivaldi» Kamikaze-Roboter von schweren Bombern mehr als 10 Kilometer tief ins Hinterland abgesetzt. Parallel dazu wurde berichtet, dass Kämpfer des Bataillons Alter Ego der 93. Brigade eine Technologie für den hochpräzisen Einsatz eines Kampf-UBGs in Dutzenden Kilometern Entfernung von der Kontaktlinie unter Verwendung einer Drohne als Träger entwickelt haben. Diese Präzedenzfälle bestätigen, dass der Übergang vom Konzept zum Kampfeinsatz bereits stattgefunden hat, und Pawlows Diskussion im Podcast beschreibt tatsächlich die logische Entwicklung dieser Taktik über noch größere Entfernungen.

### Was das für die zukünftige Taktik bedeutet

Zusammengenommen deuten die Aussagen des Offiziers und die dokumentierten Präzedenzfälle auf die Ausbildung eines stabilen Trends hin — die Lieferung von Bodenrobotik tief ins Hinterland ohne den Einsatz lebendiger Infanterie. Die wichtigsten Engpässe bleiben drei: ein zuverlässiger Träger, ein stabiler Steuerkanal und der Schutz vor Luftabwehr beim Anflug. Solange diese Elemente in verschiedenen Einheiten separat gelöst werden, bleibt der Masseneinsatz von abgesetzten UBGs in strategischen Entfernungen, einschließlich gegen Großstädte, eine Aufgabe, die eine weitere technische und taktische Ausarbeitung erfordert. Dennoch betont Pawlow, dass keines dieser Hindernisse unüberwindbar ist, was das Szenario zu einem praktischen Planungsgegenstand und nicht zu einer Hypothese macht.

## Faktencheck und Quellen

- [Военный объяснил, реально ли десантировать наземных роботов на Москву](https://www.rbc.ua/ukr/news/viyskoviy-poyasniv-chi-realno-desantuvati-1793695517.html) - Primärquelle: Zitat von Viktor Pawlow (Offizier des UBG-Bataillons der 3. Sturmbrigade, Gründer der UBG-Schule) aus dem Podcast «TSE BAZA» über zwei Faktoren (Träger, Verbindung), das Landungs-/Fallschirmproblem und das Luftabwehrrisiko. Dort werden auch Präzedenzfälle angeführt: Operation «Vivaldi» (September, NC13, 3. Armeekorps, Abwurf von schweren Bombern >10 km) und die Technologie des Bataillons Alter Ego der 93. Brigade (Trägerdrohne für Dutzende km). Die Erwähnung Moskaus ist eine Expertenbewertung der Machbarkeit, kein Faktum eines Ereignisses.

## Häufige Fragen

### Wer hat sich zum Einsatz von Bodenrobotern in Moskau geäußert?

Im Podcast «TSE BAZA» tat dies Viktor Pawlow — Offizier des UBG-Bataillons der 3. Sturmbrigade und Gründer der UBG-Schule. Er bezeichnete das Szenario unter bestimmten Bedingungen als technisch machbar.

### Welche zwei Hauptfaktoren nannte Pawlow für die Umsetzung des Einsatzes?

Einen Träger zur Beförderung des Systems zum Einsatzort und eine stabile Verbindung zur Steuerung des Roboters aus der Ferne. Er hält beide Faktoren für lösbar.

### Warum ist die Landung des Roboters ein schwieriger Teil der Operation?

Der Roboter muss landen und darf nicht zerbrechen, und der Einsatz von Fallschirmsystemen erschwert die Konstruktion und den Landeprozess, was Masse und zusätzliche Fehlerquellen hinzufügt.

### Gab es bereits praktische Beispiele für den UBG-Einsatz?

Ja. Im September setzte die NC13-Angriffs-UBG-Einheit des 3. Armeekorps in der Operation «Vivaldi» Kamikaze-Roboter von schweren Bombern über 10 km tief ins Hinterland ab. Berichten zufolge hat auch das Bataillon Alter Ego der 93. Brigade eine Technologie zum Absetzen eines Kampf-UBGs über Dutzende von Kilometern mittels einer Drohne entwickelt.