Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hat eine weit beachtete Erklärung abgegeben, in der er die Grundsatzposition des Staates in Fragen der Verteidigung darlegte. Der Politiker betonte, dass Israel nicht vor internationalem Druck zurückweichen werde, wenn es um den Schutz des Lebens seiner Bürger und die Souveränität des Landes geht.
In seiner Rede hob Ben-Gvir hervor, dass die israelische Führung angesichts existenzieller Bedrohungen ausschließlich auf die inneren Interessen und die Sicherheit der Bevölkerung ausgerichtet sein muss und nicht auf die Forderungen externer Kräfte. Der Minister für nationale Sicherheit forderte eine harte Linie in Fragen der nationalen Sicherheit und erklärte, dass ein souveräner Staat kein „Subunternehmer“ einer Supermacht sein kann.
Dem Politiker zufolge ist das Land nicht verpflichtet, Vereinbarungen einzuhalten, die seine Möglichkeiten zur Verteidigung des eigenen Volkes einschränken. Ben-Gvir betonte, dass Israel in Zeiten der Bedrohung seinem eigenen Gewissen folgen und so handeln muss, wie es für den Schutz seiner Bürger notwendig ist.
Harte Haltung zur Lage im Libanon
Ein besonderer Schwerpunkt der Erklärung lag auf dem militärischen Aspekt des Konflikts an den nördlichen Grenzen. Itamar Ben-Gvir forderte die Fortsetzung aktiver Maßnahmen gegen die Infrastruktur und die Anhänger der Hisbollah im Libanon.
Der Minister forderte eine Intensivierung der Operationen in den Grenzgebieten und betonte die Notwendigkeit, weiterhin Häuser im südlichen Libanon zu zerstören und die Bewohner aus diesen Gebieten zu vertreiben. Zudem unterstrich Ben-Gvir die Bedeutung der Fortsetzung des Kampfes gegen die Terroristen der Hisbollah auf libanesischem Gebiet.
Israel zeigt damit seine Bereitschaft, im Rahmen der Gewährleistung der nationalen Sicherheit harte Maßnahmen fortzusetzen, ohne sich in Fragen des Schutzes seiner Bürger externem Druck zu beugen.
