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title: "Ein Gigant aus der Urzeit: James Webb hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das die Gesetze der Physik herausfordert"
description: "Der James-Webb-Teleskop hat ein supermassereiches Schwarzes Loch entdeckt, das bereits 700 Millionen Jahre nach dem Urknall existierte. 🌌 Die Masse des Objekts ist 40 Millionen Mal größer als die der Sonne, was klassische Theorien zur Entstehung des Kosmos in Frage stellt. Wissenschaftler vermuten, dass dunkle Materie dabei eine Schlüsselrolle gespielt hat. 🕳️🔭"
date: 2026-05-28T11:20:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Ein Gigant aus der Urzeit: James Webb hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das die Gesetze der Physik herausfordert

![Goldene hexagonale Spiegel des James-Webb-Teleskops in der Montagehalle, die Licht reflektieren](https://xab.info/media/2026/05/28/james-webb-zafiksiroval-chernuyu-dyru-s-nachala-vselennoy/teleskop-james-webb-zolotoe-otrazhenie.webp)

Der Weltraumteleskop James Webb hat eine Entdeckung gemacht, die Lehrbücher zur Astrophysik neu schreiben lässt. Astronomen haben erstmals direkte Beweise für die Existenz eines supermassereichen Schwarzen Lochs gefunden, das von Geburt an ein Gigant war. Dieses Objekt, benannt als QSO1, entstand ohne den klassischen Prozess des Sternkollapses und benötigte keine Milliarden Jahre, um Materie zu verschlingen. Diese Daten stellen etablierte Szenarien zur Entwicklung des Universums vollständig auf den Kopf.

### Das Ende der Spekulationen

Professor Roberto Maoliino von der Universität Cambridge nannte diese Entdeckung eine „vollständige Überarbeitung unserer Vorstellungen darüber, wie Schwarze Löcher entstehen und wachsen“. Jahrzehntelang ging die wissenschaftliche Gemeinschaft davon aus, dass massereiche Sterne im Laufe der Zeit kollabieren und ihre Masse durch Akkretion umgebender Materie allmählich erhöhen. Die Beobachtungen des Objekts QSO1 zeigten jedoch ein anderes Bild: Das Schwarze Loch existierte bereits 700 Millionen Jahre nach dem Urknall, während man früher annahm, dass die Bildung eines solchen Monsters mindestens eine Milliarde Jahre dauern müsste.

Die Masse dieses kosmischen Giganten übersteigt die Masse der Sonne um das 40 Millionenfache und befindet sich in einer Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahren von der Erde. Dies ist der erste Fall in der Geschichte, in dem Wissenschaftler die Masse eines Schwarzen Lochs genau messen konnten, das in der ersten Milliarde Jahre des Lebens des Universums existierte. Bisher waren alle ähnlichen Berechnungen ungenau und basierten auf der Extrapolation von Daten aus der Umgebung unserer Galaxie.

### Die Mechanik einer kosmischen Karussell

Die Genauigkeit der Messungen wurde durch das einzigartige Verhalten des erhitzten Gases um das Objekt ermöglicht. Astronomen stellten fest, dass sich das Materie um das Schwarze Loch wie bei einem gewöhnlichen Karussell dreht. Diese Bewegung folgt den fundamentalen Gesetzen der Gravitation, ähnlich wie Planeten um die Sonne kreisen.

Der Forscher Ignas Juodžbalis betonte, dass gerade die geordnete Kreisbewegung ein unwiderlegbarer Beweis für das Vorhandensein eines einzigen superstarken Objekts im Zentrum ist. Wenn die Masse zwischen Millionen kleiner Sterne verteilt gewesen wäre, hätte sich das Gas chaotisch bewegt und nicht einen perfekten kosmischen Kreis gebildet.

### Dunkle Materie als Schlüssel zum Rätsel

Die Entdeckung widerlegt nicht die Theorie des Urknalls, erfordert aber neue mathematische Begründungen, um eine solche anomale Wachstumsrate zu erklären. Physiker der University of California, Los Angeles (UCLA), vermuten, dass die Lösung in der dunklen Materie liegt. Laut ihrer Hypothese könnte der Zerfall dunkler Materie Photonen freigesetzt haben, die den Wasserstoffgas stark erhitzt haben.

Der erhitzte Wasserstoff könnte sich unter dem Einfluss der Gravitation schnell zu riesigen Wolken verdichtet haben, die direkt in ein supermassereiches Schwarzes Loch kollabierten, wobei sie den langen Prozess der Bildung einzelner Sterne übersprangen. Obwohl diese Theorie aufgrund fehlender direkter Daten über die Zusammensetzung der dunklen Materie noch hypothetisch bleibt, ermöglicht sie die Vereinbarkeit neuer Beobachtungen mit den geltenden physikalischen Gesetzen.