Der Stürmer der ukrainischen Nationalmannschaft, Roman Jaremtschenko, befindet sich in einer schwierigen Situation beim griechischen Olympiakos. Laut Sport RBC.UA, unter Berufung auf die offizielle Website der UEFA, hat der griechische Club den offiziellen Kader für die Hauptphase der Europa League in der Saison 2026/27 veröffentlicht, in dem 21 Fußballspieler aufgeführt sind. Der Name des ukrainischen Stürmers fehlt in dieser Liste – das Trainerteam unter der Leitung von José Luis Mendilibar hat sich entschieden, in der Offensive auf andere Spieler zu setzen. Tatsächlich bedeutet dies, dass Jaremtschenko endgültig das Vertrauen des Trainerteams verloren hat und auf internationaler Ebene nicht mehr zum Einsatz kommt.
Kader für die Europa League: 21 Namen ohne Jaremtschenko
Die von Olympiakos veröffentlichte Liste mit 21 Spielern für die Hauptphase der Europa League 2026/27 ist die offizielle Bestätigung dafür, dass Roman Jaremtschenko nicht zu den Plänen des Clubs für die kommende Austragung des Turniers gehört. Laut Berichten des Mediums wurde der Ukrainer in die Liste von sechs Fußballspielern aufgenommen, auf die der Piräus-Club nicht mehr setzt. Dies ist im Grunde ein Urteil für den Spieler, der im Sommer 2024 zum Team wechselte und einen Vertrag bis 2028 unterschrieb. Nun muss Jaremtschenko höchstwahrscheinlich einen neuen Club suchen, um seine Karriere fortzusetzen.
Wer den Platz in der Offensive einnehmen wird
Um die Plätze in der Angriffsreihe der „Rot-Weißen“ in der Europa League werden der Marokkaner Ayoub El-Kaabi, der Mexikaner Armando González und der Portugiese Jota Silva kämpfen. Genau auf diese Spieler hat das Trainerteam unter Mendilibar bei der Zusammenstellung des Kaders den Hauptfokus gelegt. Somit wurde der ukrainische Stürmer, der zuvor einer der wichtigsten Angreifer des Clubs war, aus dem Kreis der für internationale Spiele vorgesehenen Spieler verdrängt.
Der Weg zum Rauswurf: von der Leihe an Lyon bis zum Vertrauensverlust
In der aktuellen Saison hat Jaremtschenko nicht ein einziges offizielles Spiel für Olympiakos bestritten und verpasste dabei auch die Qualifikationsspiele zur Champions League. Zuvor wurde der Ukrainer auch nicht in den Kader für bestimmte Play-off-Spiele aufgenommen, was bereits deutlich seinen Status im Team zeigte. Die zweite Hälfte der vergangenen Saison verbrachte der Stürmer auf Leihbasis beim französischen Lyon, wo er in 14 Spielen fünf Tore erzielte. Die Franzosen machten jedoch letztlich von der Kaufoption des Vertrags keinen Gebrauch, und der Spieler kehrte nach Piräus zurück, wo er, wie sich herausstellte, nicht mehr zu den Prioritäten zählte.
Bilanz zweier Saisons in Piräus
Trotz der aktuellen Ausgrenzung war der Beitrag von Jaremtschenko zu Olympiakos bemerkenswert. Seit seinem Wechsel zum Club im Sommer 2024 spielte der Ukrainer 49 Spiele, erzielte 14 Tore und gewann mit der Mannschaft die griechische Meisterschaft, den Pokal und den Supercup. Der Vertrag mit dem Club läuft bis 2028, was seine aktuelle Situation – der Status eines Spielers, auf den „nicht mehr gesetzt wird“ – zu einer der schärfsten Wendungen in seiner Clubkarriere in den letzten zwei Saisons macht.
Kontext: Torserie von Schykan
Mittlerweile zeigt ein anderer ukrainischer Stürmer, Danylo Schykan, weiterhin eine torreiche Form in Belgien und verlängert seine Torserie. Der Kontrast zwischen der überzeugenden Leistung von Schykan und der Ausgrenzung von Jaremtschenko aus den internationalen Spielen unterstreicht eindrucksvoll, wie unterschiedlich der Sommer für die beiden Stürmer verlief, die um einen Platz in der Angriffsreihe der ukrainischen Nationalmannschaft konkurrieren.