Beim Wimbledon 2026 in London begann die zweite Runde im Einzel. Als erste Ukrainerin trat Dajana Jastremska auf den Platz. In einem spannenden Drei-Satz-Match unterlag sie der Spanierin Jessica Bouzas Maneiro und konnte das Spiel in der entscheidenden Partie nicht zum Sieg führen.

Status und Gegnerin

Für das Achtelfinale (1/32) kam Jastremska mit einer starken Bilanz: Nach ihrem Sieg über die Japanerin Aoi Ito in der ersten Runde wurde sie zur dritten ukrainischen Tennisspielerin in der Geschichte mit den meisten Siegen bei Wimbledon. Ihr Gegnerin war Jessica Bouzas Maneiro, die in ihrem Auftaktspiel Anastasia Potapova ohne größere Probleme besiegt hatte.

Verlauf des Matches: Von der Niederlage zum Thriller

Der Beginn des Matches verlief für die Ukrainerin ungünstig. Obwohl Jastremska den ersten Satz eröffnete, ging die Initiative schnell an die Spanierin über. Bouzas Maneiro übernahm souverän die Führung und gewann den ersten Satz mit 6:2.

Die zweite Partie entwickelte sich zu einem echten Kampf. Die Spanierin ging erneut mit einem Break in Führung (2:0), doch Dajana zeigte Charakter. Bei einem Stand von 2:4 nutzte die Ukrainerin zwei Doppelfehler ihrer Gegnerin beim Aufschlag, verkürzte den Rückstand und egalisierte zum ersten Mal im Match – 4:4.

Das Spiel ging in den Tie-Break, in dem Jastremska ihre beste Annahmespielweise zeigte und ihre Break-Chancen effizient nutzte, um die Gegnerin zu bezwingen – 7:6 (7:4). Doch im entscheidenden dritten Satz reichten die Kräfte der Ukrainerin nicht mehr aus. Die Spanierin ging sofort in eine deutliche Führung, während Jastremska nur zwei Spiele gewinnen konnte. Das Endergebnis des dritten Satzes: 2:6.

Auswertung und Kontext

In der nächsten Runde wird Jessica Bouzas Maneiro gegen den Sieger des Duells zwischen Lanan Tararudi (Thailand) und der „neutralen“ Ekaterina Alexandrova antreten.

Der Ausfall von Jastremska erfolgte vor dem Hintergrund anderer spektakulärer Ereignisse bei Wimbledon 2026. Marta Kostjuk schlug die Argentinierin Nadia Podoroska deutlich, und Daria Snigur sorgte für die größte Sensation der Woche, indem sie Elna Switolina eindrucksvoll ausschaltete.